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10. November 2008, 00:00
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Auch UBS vertraut weiter auf strukturierte Produkte

Auch die Schweizer Großbank UBS verpackt weiter Zertifikate-Strukturen in Investmentfonds und lanciert gleich vier neue Produkte auf einen Schlag. Zwei der in Luxemburg aufgelegten Fonds setzen Bonusstrukturen ein, um auch in stagnierenden Märkten zu punkten. Die anderen beiden sollen über Arbitrage-Strategien von Differenzen auf den Devisen- und Zinsmärkten profitieren.

Der Rolling Capped Bonus Fund (LU0376073804) verspricht vier Prozent Rendite mehr pro Jahr als der Euribor-Zinssatz ? sofern der Referenzindex DJ Euro Stoxx 50 die Sicherheitsschwelle von 40 Prozent seines Startniveaus nicht reißt. Unterschreitet die Performance dieses Level, verliert der Anleger seinen Bonus und partizipiert in vollem Umfang an der Kursentwicklung. Nach Laufzeitende der ersten Anlageperiode werden die Erträge als Startanlage in eine möglichst baugleiche Bonusstruktur gerollt.

Der Rolling Multi Bonus Fund (LU0386727118) soll, sofern der Bonus greift, fünf Prozent mehr Rendite bescheren als der Euribor. Dafür darf allerdings keiner der drei Basiswerte DJ Euro Stoxx 50, Nikkei 225 und S&P 500 während der Investitionsperiode um mehr als 50 Prozent nachgeben.

Der V10 Currency Strategy Fund (LU0386726904) verfolgt das Ziel, mit einem Portfolio der zehn wichtigsten Währungen über Differenzgeschäfte, sogenannte Carry Trades, Zinserträge zu erwirtschaften.

Auf eine ähnliche Strategie baut der Short-term Trend Excess Return (Stern) Fund (LU0386727381). Anleger sollen gehebelt und währungsgesichert von Veränderungen im Zinsniveau von US-Dollar, Euro, Yen, Britischem Pfund und Schweizer Franken profitieren. Ob der Fonds auf steigende oder fallende Zinsen setzt, hängt dabei vom kurzfristigen Durchschnitt des Referenzzinssatzes ab.

Die Fonds kosten bis auf den Stern (1,5 Prozent) 1,4 Prozent jährliche Verwaltungsgebühr. Die Zeichnungsfrist läuft noch bis zum 28. November. (hb)

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