Anzeige
Anzeige
3. Juni 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

ETFs als Absatzschlager

Passiv gemanagte Fonds haben im laufenden Geschäftsjahr das größte Volumen im Neugeschäft verbuchen können. Führend in der Absatzstatistik 2008 ist bislang die auf börsennotierte Indexfonds (Exchange Traded Funds: ETFs) spezialisierte Deutsche Bank-Tochter db X-trackers. 5,7 Milliarden Euro investierten Anleger 2008 bereits in die ETFs des Anbieters.

Mit Barclays Global Investors (BGI) stellte im April ein Unternehmen den absatzstärksten Fonds, das mit seiner ETF-Serie ishares ebenfalls konsequent einen einen passiven Investment-Ansatz verfolgt. Fast zwei Milliarden konnte den aktuellen Zahlen des BVI Bundesverband Investment und Asset Management zufolge allein der ishares DivDax-Indexfonds von BGI einsammeln. Die im Zusammenhang mit der nahenden Abgeltungssteuer von Vermittlern und Fondsindustrie oftmals als Ideallösung verkauften Dachfonds brachten es im April dagegen insgesamt auf 1,6 Milliarden Euro. Trotzdem kommt das Geschäft mit den Fund of Funds-Konzepten immer besser in die Gänge, seit Jahreswechsel flossen bereits 4,2 Milliarden Euro in Dachfonds.

Der Siegeszug der indexorientierten Produkte ist für Fondsmanager mit einem aktiven Ansatz alles andere als ein Vertrauensbeweis. Alpha durch häufiges Umschichten zu generieren ist, besonders in reifen Märkten, eine schwierige Aufgabe. Viele Anleger verzichten inzwischen von vornherein auf die Chance, den Markt zu schlagen und investieren direkt in den Index. ETFs werden indes immer noch von vielen Vertrieben stiefmütterlich behandelt, weil die aktiven Modelle ihnen bessere Margen bescheren.

Derzeit sind es noch vor allem institutionelle Anleger, die auf die passiven Index-Produkte bauen. Aber es ist davon auszugehen, dass auch Privatinvestoren den Markt früher oder später für sich entdecken, obwohl Bankberater ihnen ETFs in der Regel nicht empfehlen. (hb)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Thomas Bischof neu im Vorstand der Württembergischen

Thomas Bischof, derzeit Leiter Konzernentwicklung bei Munich Re, übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli die Verantwortung bei den Versicherungstochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergischen. Zudem ist nach Angaben des Unternehmens beabsichtigt, dass er im Laufe des Jahres 2018 zu deren Vorstandschef berufen und als Geschäftsfeldleiter Versicherungen ins Management Board der W&W-Gruppe einziehen wird.

mehr ...

Immobilien

Offener Immobilienfonds Hausinvest erwirbt Seattle-Zentrale von Facebook

Die Commerz Real hat den Büroneubau Dexter Station in Seattle im US-Bundesstaat Washington für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben. Das Objekt ist mit einem Vertrag über zehn Jahre an Facebook vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Berater

Schenkungsvertrag: Rückforderungsrecht als Reißleine

Geschenktes darf man nicht zurückverlangen? Das sieht der Gesetzgeber bei Schenkungsverträgen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge anders. Mit einer pfiffigen Vertragsgestaltung kann der Unternehmer jederzeit die “Reißleine” ziehen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Showdown im Poker um die Rickmers-Reederei

In einem 35 Seiten starken Papier begründet die Rickmers Holding AG, warum die Alternative zum Restrukturierungskonzept nur ein Insolvenzantrag ist und schließt Nachverhandlungen aus. Die Entscheidung fällt in der Gläubigerversammlung am 1. Juni.

mehr ...

Recht

Nachteile durch komplizierte Bauverträge

Richtet sich ein Bauvertrag nicht allein nach dem BGB sondern enthält zusätzlich Klauseln des VOB/B, wird er für Laien schnell unverständlich. Das Baufinanzierungsportal Baufi24 rät Bauherren zur Vorsicht.

mehr ...