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20. Juni 2008, 00:00
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Studie: Aktienfonds kleben zu sehr an ihrem Index

Die Mehrheit der in Europa erhältlichen Investmentfonds orientiert sich fast ausschließlich an ihrer Benchmark und zeigt wenig aktives Management. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie von Gecam AG, Wangen. Insbesondere Aktienfonds bilden ihren Vergleichsindex sehr stark in den Portfolios ab, was sich auch in ihrer Performance niederschlägt. ?Das Gros der Aktienfonds bleibt sogar hinter der Indexentwicklung zurück und kann die zusätzlichen Gebühren nicht rechtfertigen?, betont Uwe Leonhardt, Vorstand der Gecam AG, der in einer jährlich erscheinenden Studie das Korrelationsverhalten von Investmentfonds untersucht. Dagegen beweisen Dach- und Mischfonds einen deutlich aktiveren Managementansatz.

Während bei Aktienfonds bereits im vergangenen Jahr die im Vergleich höchste Korrelation festgestellt wurde, haben sich die Ergebnisse bei der diesjährigen Betrachtung sogar noch verschlechtert. Drei Viertel aller Aktienfonds bildeten ihren Index in den vergangenen drei Jahren zu über 90 Prozent ab. Lediglich bei einem Prozent aller Aktienfonds hatten Anleger wirklich benchmark-unabhängiges Management im Depot. Das wirkt sich auch auf die Performance aus: Lediglich 41 Prozent der Aktienfonds konnten einen Mehrwert gegenüber ihrem Index generieren. Besonders enttäuschend fallen die Ergebnisse bei deutschen Aktienfonds aus. 96 Prozent aller Deutschlandfonds korrelierten zu über 90 Prozent mit dem MSCI Germany, ihn zu übertreffen, schafften allerdings nur drei Fonds. Auch die gewichtigen Peer Groups Aktien Japan, USA und Europa konnten nicht überzeugen. Eine Outperformance schafften lediglich sieben Prozent der japanischen, 18 Prozent der US-amerikanischen und 24 Prozent der europäischen Fonds. Die Korrelationsdaten dieser Peer Groups gemessen am Vergleichsindex: Japan und Europa 95 Prozent, USA 92 Prozent.

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