Anzeige
9. Juni 2010, 13:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Feri attestiert deutschen Fondsgesellschaften mangelnde Expertise

Deutschen Publikumsfondsgesellschaften fehlt es an Expertise und qualitativ guten Produkten für Schwellenländer-Anlagen. Zu diesem Ergebnis kommt das Bad Homburger Analysehaus Feri Euro Rating Services in einer aktuellen Studie.

Tiger-127x150 in Feri attestiert deutschen Fondsgesellschaften mangelnde Expertise Basis der Analyse sind knapp 900 zum Vertrieb in Deutschland zugelassene Aktien- und Rentenfonds mit Schwerpunkt Emerging Markets von insgesamt 152 Fondsgesellschaften. Resultat der Untersuchung: Am besten schnitten die ausländischen Gesellschaften First State, Comgest, Aberdeen, Raiffeisen und Fidelity ab.

Christian Michel, Teamleiter Fonds & Zertifikate bei Feri, fasst die Studienergebnisse folgendermaßen zusammen: „Die Anleger sind sich einig, dass die Emerging Markets für die Weltwirtschaft eine immer wichtigere Rolle spielen. Schwellenländer-Fonds haben daher ein großes Absatzpotenzial. Unter den deutschen Fondsgesellschaften scheint sich das noch nicht herumgesprochen zu haben, denn unter den besten 15 in der Kategorie Emerging Markets befindet sich kein einziger deutscher Anbieter.“

Große Unterschiede beim Aktien-Management

Das Leistungsgefälle im Equity-Bereich der Fondsgesellschaften ist gewaltig: Während der beste Aktienfonds der Kategorie Emerging Markets über die vergangenen drei Jahre eine jährliche Wertentwicklung von mehr als zehn Prozent erzielte, so haben die schlechtesten Fonds sogar zehn Prozent und mehr verloren. „Es wird deutlich, dass die Auswahl des Asset Managers eine hohe Bedeutung für den Anlageerfolg hat“, sagt Michel. „Groß und bekannt heißt dabei nicht gleichzeitig, dass die Fondsgesellschaften auch eine erfolgreiche Produktpalette haben.“

Private Anleger sind laut Feri-Studie von den Wachstumschancen begeistert, Investitionen in den Schwellenländern erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Mehr als 90 Prozent der befragten Fondsanteilseigner erwarten, dass das verwaltete Vermögen im Bereich Schwellenländer in den nächsten drei bis fünf Jahren steigen oder sogar stark steigen wird. Zwei Drittel gaben an, bis zu 30 Prozent ihres Portfolios in Schwellenländern angelegt zu haben. Lediglich 14 Prozent sind demnach noch nicht in den Emerging Markets investiert. (mr)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Altersvorsorge: Niedrigzins und neue Produktideen

Die Altersvorsorge befindet sich im Umbruch, diverse neue Produkte drängen auf den Markt. Auch die Gothaer hat ihr Portfolio überarbeitet und ist mit einem neuen Angebot gestartet. Am Anfang der Produktentwicklung stand eine umfangreiche Marktanalyse.

Gastbeitrag von Michael Kurtenbach, Gothaer Leben

mehr ...

Immobilien

Vonovia vereinbart Kooperation mit französischer Groupe SNI

Der Immobilienkonzern Vonovia und sein französisches Pendant, die Groupe SNI, haben vereinbart, zusammenzuarbeiten. Die Unternehmen wollen gemeinsam nach Wachstums- und Investitionsmöglichkeiten suchen.

mehr ...

Investmentfonds

George Soros überträgt Großteil seines Vermögens an eigene Stiftung

Der Finanzinvestor George Soros hat einen Großteil seines Vermögens seine Stiftung Open Society übertragen, die damit zur zweitgrößten Stiftung in den USA wurde. Nur die Bill & Melinda Gates Foundation verfügt noch über mehr Kapital.

mehr ...

Berater

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Capital Stage baut institutionelles Erneuerbare-Energien-Portfolio aus

Die innerhalb der Capital Stage Gruppe auf das Asset-Management-Geschäft für institutionelle Anleger spezialisierte Chorus Clean Energy AG hat für einen von ihr gemanagten Luxemburger Spezialfonds weitere Solar- und Windparks in Deutschland mit einer Gesamterzeugungsleistung von nahezu 20 MW erworben.

mehr ...

Recht

Immobilienverkauf: Die wichtigsten Schritte für Käufer und Verkäufer

Beim Immobilienverkauf sind unabhängig von der Preisverhandlung einige Schritte nötig, die sich bei Käufer und Verkäufer gar nicht so sehr unterscheiden. Wie sich beide Parteien auf den Notartermin vorbereiten sollten und welche Dokumente dafür wichtig sind:

mehr ...