17. Juni 2010, 10:17
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Gold, Renten, Inflation: Templeton startet Produktoffensive

Die US-Fondsgesellschaft Franklin Templeton bringt drei neue Fonds auf einen Schlag auf den deutschen Publikumsmarkt. Im Fokus der Produkte stehen Gold, europäische Unternehmensanleihen und inflationsgeschützte Wertpapiere.

Sprinter-im-Anzug-am-Start-204 240-127x150 in Gold, Renten, Inflation: Templeton startet ProduktoffensiveDer Franklin Gold and Precious Metals Fund (LU0496367417) wird von Steve Land gemanagt und entspricht dem bereits im Jahr 1969 aufgelegten gleichnamigen US-Fonds. Er investiert weltweit mindestens 80 Prozent seines Nettovermögens in Unternehmen, die Gold oder sonstige Edelmetalle wie Platin, Palladium und Silber abbauen, verarbeiten oder handeln. Fondsmanager Land wird von 57 Research-Analysten unterstützt, die rund um den Globus Anlagemöglichkeiten innerhalb des Sektors Edelmetalle suchen. Der Anlageprozess des Teams ist in der Fundamentalanalyse verwurzelt. Anleger zahlen bis zu 5,54 Prozent Ausgabeaufschlag und ein Prozent Verwaltungsgebühr pro Jahr.

Der zweite neue Fonds ist der Templeton European Corporate Bond Fund (LU0496369546), der von David Zahn verantwortet wird. Das Portfolio setzt sich aus europäischen Unternehmensanleihen guter bis sehr guter Bonität (Investment Grade) zusammen. “”Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass es am Markt für Euro-Unternehmensanleihen gute Anlagemöglichkeiten gibt – dank der allmählichen Stabilisierung der Konjunktur, der besseren Fundamentaldaten der Unternehmen und der attraktiven Bewertungen“, sagt Portfolio-Manager Zahn. Der Fonds kostet bis zu 3,09 Prozent Ausgabeaufschlag und 0,65 Prozent Verwaltungsgebühr per annum.

Beim dritten neuen Produkt handelt es sich um den von Tony Coffey und Kent Burns gemanagten Franklin Real Return Fund (LU0496367250). Er zielt darauf ab, eine Rendite zu erwirtschaften, die über der US-Inflationsrate liegt. Den Großteil des Fondsvermögens investiert Coffey in inflationsgeschützte Wertpapiere. Es können aber auch Aktien und Anleihen gekauft werden. Der Ausgabeaufschlag liegt bei 3,09 Prozent, die jährliche Verwaltungsgebühr beträgt 0,75 Prozent. (hb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Matthias Gruhn neuer Vertriebsdirektor im Partnervertrieb der WWK

Matthias Gruhn leitet seit dem 1. Juli 2020 die Vertriebsdirektion Nordrhein-Westfalen des Partnervertriebs der WWK Versicherungen.

mehr ...

Immobilien

Cash.EXTRA Wohngebäude-Versicherung: Schutz vor Extrem-Risiken

Eine Immobilie ist ein wertvoller Besitz. Egal ob Haus oder Wohnung. In beidem stecken erhebliche Werte. Daher sollte der Versicherungsschutz für Haus und Wohnen eigentlich essenziell sein, ist es aber bei Weitem nicht. Mit welchen Herausforderungen Versicherer und Assekuradeure zu kämpfen haben, zeigt das Cash.Extra Wohngebäudeversicherung mit Domcura-Produktvorstand Rainer Brand, Thomas Nairz, Hauptbevollmächtigter bei Iptiq Deutschland und Michael Neuhalfen, Leiter Vertrieb bei der Alte Leipziger Allgemeine.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Bank und Google wollen das Bankgeschäft grundlegend transformieren

Die Deutsche Bank und Google Cloud gehen eine strategische Partnerschaft ein, um Finanzdienstleistungen auf eine neue Weise zu entwickeln und anzubieten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Immer weniger Deutsche wollen reich werden

Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen findet es erstrebenswert, reich zu sein. Gleichzeitig werden die Chancen auf ein hohes Vermögen immer schlechter eingeschätzt – auch wegen Corona. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK für die “4. Reichtumsstudie” des Private-Equity-Spezialisten RWB Group.

mehr ...

Recht

ifo Institut: Ein Fünftel der deutschen Firmen hält sich für gefährdet

Ein gutes Fünftel der deutschen Unternehmen sieht sein Überleben durch die Coronakrise gefährdet. Das ergibt sich aus der neuesten Umfrage des ifo Instituts. 21 Prozent der Firmen antworteten im Juni, die Beeinträchtigungen durch Corona seien existenzbedrohend. „In den kommenden Monaten könnte sich eine Insolvenzwelle anbahnen“, sagt ifo-Forscher Stefan Sauer. Welche Branche sich als besonders gefährdet einschätzt.

mehr ...