Metzler: Russland-Fonds künftig auch für Kleinanleger

Das Bankhaus Metzler öffnet seinen bislang institutionellen Kunden vorbehaltenen Russland-Fonds für Privatanleger. Das Publikums-Produkt geht als Russia Fund Class A (IE00B54VN939) an den Start und setzt vor allem auf steigende Rohstoffpreise.

russlandDas Portfolio setzt sich aus Unternehmen zusammen, die in Russland ansässig sind oder ihre Erträge überwiegend dort erzielen. Außerdem kommen Titel aus Nachfolgestaaten der Sowjetunion in Frage, aktuell sind zum Beispiel die Ukraine und Kasachstan vertreten.

Als Benchmark dient der MSCI Russland 10/40 Net. In dieser Version des MSCI-Russia-Index darf dem deutschen Investmentrecht entsprechend kein Einzeltitel mit mehr als zehn Prozent gewichtet werden und die Summe der Aktien, die über fünf Prozent gewichtet werden, ist auf 40 Prozent des Portfolios gedeckelt.

„Während im Referenzindex nur 28 Titel vertreten sind, streben wir im Metzler Russia Fund eine wesentlich breitere Streuung von bis zu 50 Werten an“, erklärt Simone Beer, als Senior-Portfoliomanagerin verantwortlich für den Metzler Russia Fund. Gerade in dieser Anlageregion sei dies aus Risikogesichtspunkten sehr wichtig.

Als die drei bedeutendsten strategischen Investmentthemen für den Metzler Russia Fund betrachtet die Fonds-Managerin die weltweit steigenden Rohstoffpreise sowie den zunehmenden Konsum der Privathaushalte und die umfangreichen Infrastrukturprojekte in der Region. Mit großen Rohstoffvorkommen – neben Erdöl und Erdgas vor allem Kohle, Eisenerz, Metalle und Gold – sowie enormen Trinkwasserreservoirs, Wald- und Agrikulturflächen besitzen besonders Russland, die Ukraine und Kasachstan weltweit nachgefragte Exportgüter.

Die jährliche Managementgebühr für den Fonds kostet Privatanleger 1,5 Prozent pro Jahr. Der Ausgabeaufschlag liegt bei fünf Prozent. (hb)

Foto: Shutterstock

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