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6. Dezember 2010, 11:51
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Umfrage: Privatanleger trotzen Schuldenkrise

Die Schuldenkrise in Europa lässt die deutschen Privatanleger bislang kalt. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest der Anlegerindikator der DZ Bank. Demzufolge ist die Stimmung bestens: Drei Viertel der mehr als Tausend befragten Anleger rechnen in den kommenden sechs Monaten nicht mit Kursverlusten.

Charts-aktienmarkt-b Rse-analyse-126x150 in Umfrage: Privatanleger trotzen SchuldenkriseZwar hat die Zahl der Optimisten seit der letzten Umfrage im August etwas abgenommen. Auf das Interesse an Aktien hat sich das jedoch nicht ausgewirkt. Es befindet sich auf dem höchsten Stand seit rund drei Jahren.

Der aktuellen Umfrage zufolge erwarten 43 Prozent der Privatanleger, dass der deutsche Leitindex Dax im nächsten halben Jahr steigen wird. Dies sind zwar acht Prozentpunkte weniger als bei der Umfrage im August dieses Jahres, allerdings noch immer erheblich mehr als im Frühjahr. Konstant rund 30 Prozent rechnen zudem mit stagnierenden Kursen. Die Zahl derjenigen, die fallende Notierungen erwarten, ist von acht Prozent im August auf aktuell 17 Prozent gestiegen. Im Mai war noch jeder Dritte von nachgebenden Kursen ausgegangen.

“Ganz offensichtlich gewichtet derzeit das Gros der Anleger die gute konjunkturelle Lage in Deutschland und die Widerstandsfähigkeit der Aktienmärkte stärker als die zweifelsohne vorhandenen Risiken durch die Eurokrise”, sagt Peter Schirmbeck, Leiter Privatkundengeschäft der DZ Bank. Gleichzeitig suchten sie im aktuellen Niedrigzinsumfeld verstärkt nach renditestärkeren Anlagealternativen.

Die DZ-Bank-Umfrage zeigt zudem, dass die Risikobereitschaft der Investoren steigt. Im Mai 2010 hatte ein Viertel aller Befragten erklärt, für eine höhere Rendite Risiken bei der Geldanlage einzugehen. Inzwischen ist dieser Anteil auf ein Drittel geklettert. Damit ticken Anleger und Produktanbieter in dieser Hinsicht ähnlich. Vergangene Woche hatte das Analysehaus Feri bereits Umfrage-Ergebnisse präsentiert, die dokumentieren, dass die Fondsgesellschaften auf zunehmenden Risikoappetit setzen. (hb)

Foto: Shutterstock

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