ZEW: Mehr Geld in Fonds als auf Sparbüchern

Rund 60 Prozent aller deutschen Haushalte sind in Investmentfonds investiert – zumindest, wenn indirekte Anlagen mitgezählt werden. Insgesamt haben die Bundesbürger mehr Geld in dieser Assetklasse angelegt als in Sparbüchern oder Aktien. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag des Fondsverbands BVI.

waage-shutt_38514763„Unsere Studie zeigt, dass sich Fondssparer in allen von uns untersuchten Bevölkerungsgruppen finden“, sagt Michael Schröder, Leiter Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement beim ZEW. 2008 lag das durchschnittliche Fondsvermögen in Deutschland der Analyse zufolge bei 9.817 Euro pro Kopf.

Insgesamt haben deutsche Anleger demnach rund 805 Milliarden Euro in Investmentfonds investiert. Davon entfällt laut ZEW allerdings rund ein Drittel auf indirekte Anlagen. Dazu zählen zum Beispiel Lebensversicherungen und Pensionseinrichtungen, die in Fonds investieren. (hb)

Foto: Shutterstock

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