Anzeige
Anzeige
28. Juni 2011, 11:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Abgeltungssteuer: Millionen Deutsche zahlen zuviel

Die Abgeltungssteuer kommt Millionen von Sparern teurer zu stehen, als sie müsste. Fast 15 Prozent der Deutschen zahlen unnötig Steuern auf Zinseinnahmen, weil sie für ihre Geldanlagen keinen Freistellungsauftrag eingerichtet haben.

Geldbrennt-127x150 in Abgeltungssteuer: Millionen Deutsche zahlen zuvielZu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Bank of Scotland. Mit 29 Prozent ist der Anteil derer, die keinen Freistellungsauftrag eingerichtet haben, bei jüngeren Menschen zwischen 18 und 29 Jahren besonders groß.

“Jedem Sparer steht ein Freibetrag zu, für den keine Steuern fällig werden. Zinsempfänger sollten, um Steuergeschenke an den Staat zu vermeiden, ihrer Bank einen Freistellungsauftrag erteilen. Das ist am Effizientesten und sichert die Steuerersparnis”, sagt Bertil Bos, Managing Director der Bank of Scotland in Deutschland.

Ohne Erteilung des Freistellungsauftrags könne Geld verloren gehen, da nicht jeder Sparer wisse, wie die Abgeltungssteuer im Rahmen der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden kann. Oft genug werde dies auch vergessen.

Der sogenannte Sparer-Pauschbetrag beträgt derzeit 801 Euro pro Sparer, für Verheiratete sogar 1.602 Euro. Die Umfrage der Bank of Scotland zeigt, dass besonders viele Menschen in Bremen (27 Prozent), Sachsen-Anhalt (24 Prozent) und Baden-Württemberg (20 Prozent) keinen Freistellungsauftrag eingerichtet haben. In Bayern (vier Prozent), Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und dem Saarland (jeweils elf Prozent) liegt die Zahl hingegen unter dem Durchschnitt.

Insgesamt geben 80 Prozent der Befragten an, dass sie ihre Zinsen von der Abgeltungssteuer freigestellt haben: 37 Prozent haben einer Bank, 43 Prozent mehreren Banken einen Auftrag dazu erteilt. (hb)

Foto: Shutterstock

Anzeige

1 Kommentar

  1. […] Die Abgeltungssteuer kommt Millionen von Sparern teurer zu stehen, als sie müsste.  Fast 15 Prozen… http://www.cash-online.de […]

    Pingback von Abgeltungssteuer: Millionen Deutsche zahlen zuviel | Assekuranz-Finanz-Makler Assefima — 9. Juli 2011 @ 23:23

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Thomas Bischof neu im Vorstand der Württembergischen

Thomas Bischof, derzeit Leiter Konzernentwicklung bei Munich Re, übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli die Verantwortung bei den Versicherungstochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergischen. Zudem ist nach Angaben des Unternehmens beabsichtigt, dass er im Laufe des Jahres 2018 zu deren Vorstandschef berufen und als Geschäftsfeldleiter Versicherungen ins Management Board der W&W-Gruppe einziehen wird.

mehr ...

Immobilien

Offener Immobilienfonds Hausinvest erwirbt Seattle-Zentrale von Facebook

Die Commerz Real hat den Büroneubau Dexter Station in Seattle im US-Bundesstaat Washington für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben. Das Objekt ist mit einem Vertrag über zehn Jahre an Facebook vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Fed betritt mit Geldpolitik unbekanntes Terrain

Nach Jahren der lockeren Geldpolitik steht ein Epochenwechsel ins Haus. In den USA dürfte die Notenbank Fed in diesem Jahr mit der Verringerung ihrer Bilanzsumme beginnen und damit terra incognita betreten. Die Folgen für die Leitzinsentwicklung

mehr ...

Berater

Schenkungsvertrag: Rückforderungsrecht als Reißleine

Geschenktes darf man nicht zurückverlangen? Das sieht der Gesetzgeber bei Schenkungsverträgen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge anders. Mit einer pfiffigen Vertragsgestaltung kann der Unternehmer jederzeit die “Reißleine” ziehen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Nachteile durch komplizierte Bauverträge

Richtet sich ein Bauvertrag nicht allein nach dem BGB sondern enthält zusätzlich Klauseln des VOB/B, wird er für Laien schnell unverständlich. Das Baufinanzierungsportal Baufi24 rät Bauherren zur Vorsicht.

mehr ...