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8. November 2012, 11:15
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Fidelity bietet individuelles Vermögensmanagement an

Die Fondsgesellschaft Fidelity Worldwide Investment, Kronberg im Taunus, hat ab sofort für unabhängige Finanzberater eine Portfoliolösung mit individuellem Vermögensmanagement im Angebot.

FidelityÜber eine vollständig integrierte Software soll die Sam genannte Lösung die Beratung, den Aufbau und das Management des Investments, die Depotverwaltung, die Dokumentation und das Reporting beinhalten. Damit hilft Sam aus Sicht von Fidelity Beratern, die stetig steigenden Anforderungen von Regulierungsbehörden und Anlegern zu erfüllen.

Sam steht für Systematisches Anlage-Management. Dies soll in in drei Schritten erfolgen: Zunächst werden der Anlagebedarf und die Risikoneigung des Anlegers analysiert und daraus die geeignete Anlagestrategie ermittelt. Dazu wählt Sam aus rund 8.000 Fonds von mehr 220 Anbietern die jeweils aussichtsreichsten ihrer Anlageklasse aus. Die Zusammensetzung des Portfolios wird dann quartalsweise überprüft, Fonds wenn nötig ausgetauscht und die Vermögensallokation jährlich wieder an das ursprünglich gewählte Risikoprofil angepasst. Gegen Ende des Anlagezeitraums wird das Risiko durch Umschichtung in Geldmarktprodukte reduziert. Für diese Komplettlösung ist lediglich eine einmalige Dispositionsvollmacht des Anlegers notwendig.

Für Christian Wrede, Vorsitzender der Geschäftsführung von Fidelity Worldwide Investment in Deutschland ist “Sam vom Erstgespräch bis zum Ablaufmanagement die Antwort auf sich ändernde Rahmenbedingungen. Es bietet eine Differenzierungsmöglichkeit im Wettbewerb und ermöglicht eine langfristige Kundenbindung. Mit dieser Lösung eröffnen wir Beratern die Chance, mehr Zeit in die Beratung zu investieren, um zunehmend kritischere und anspruchsvollere Kunden für die Geldanlage zu begeistern und Vertrauen zurückzugewinnen.” Mit Sam könnten Berater ihr Geschäftsmodell auf solide Beine stellen, sagt Wrede.

Die Vorteile für unabhängige Finanzberater sowie Beratern von Versicherungen und kleinen Banken laut Fidelity: Sam reduziert das Haftungsrisiko dank eines standardisierten Beratungsansatzes mit detaillierter Dokumentation gemäß Paragraf 34f Gewerbeordnung und Finanzanlagenvermittlungs­verordnung. Zudem sparen Berater mit Sam Zeit, da die Prozesse für Beratung, Investmentlösung und Abwicklung automatisiert und integriert ablaufen. Im Gespräch mit dem Kunden ermöglicht Sam eine interaktive Beratung am PC oder mit dem iPad.

Mit individualisierter Dokumentation

Dabei können Berater Sam und die komplette Dokumentation mit ihrem eigenen Logo versehen und so individualisieren. Das gilt auch für die regelmäßigen Kundeninformationen zur Wertentwicklung. Diese bieten Beratern zudem Anknüpfungspunkte und eine effiziente Möglichkeit, ihre Kunden über Jahre hinweg kontinuierlich zu begleiten.

Sam soll mit einem detaillierten Fragenkatalog im ersten Schritt den Anlagebedarf und den Risikotyp des Anlegers ermitteln. Darauf basierend wird ein Portfolio zusammengestellt. Für jedes Portfolio wählt Sam die jeweils drei besten Fonds in den Anlageklassen Anleihen, Aktien und Rohstoffe aus. Grundlage für die Auswahl sind Mindestkriterien wie etwa eine Morningstar-Bewertung von wenigstens vier Sternen. Zusätzlich analysiert Sam die Rendite der vorausgewählten Fonds mit Blick auf deren Verlustrisiken und Volatilität. Im Klartext: Ziel ist es, dass sich das so zusammengesetzte Portfolio schwankungsarm entwickelt.

Sam ist ab Anlagebeträgen von 10.000 Euro erhältlich, auch in Verbindung mit Sparplänen. Neben einem einmaligen Ausgabeaufschlag, der je nach Portfoliozusammenstellung maximal drei Prozent der Anlagesumme beträgt, fällt ein jährliches Serviceentgelt als All-Inclusive-Gebühr an. Das Serviceentgelt ist ebenfalls abhängig von der Portfoliostruktur und beträgt nach Angaben von Fidelity maximal ein Prozent zuzüglich Mehrwertsteuer auf den durchschnittlichen, quartalsweise ermittelten Anlagebetrag. (mr)

Foto: Shutterstock

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