Anzeige
Anzeige
21. März 2012, 10:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Das Ende der goldenen Zeiten?

Um das Thema Gold kommt man derzeit einfach nicht herum – und das zurecht. Was wir momentan erleben ist historisch. Gold bewegt sich in langen Zyklen von mindestens 30 Jahren. Der aktuelle Zyklus scheint sich nun endgültig umzukehren. Damit dürfte eine lange Abwärtsbewegung folgen, die sich mehrere Jahre hinzieht.

Goldblase in Das Ende der goldenen Zeiten?
Kommentar von Clemens Schmale, technischer Analyst bei GodmodeTrader.de.
Der Goldcrash vergangenen Jahres war für mich der erste Anlass auf das Platzen der Goldblase hinzuweisen. Das Ende einer solchen Übertreibung wird immer durch einen ersten crashartigen Abwärtsimpuls angezeigt. Bei der letzten Goldübertreibung Anfang der 1980er Jahre verlor das Edelmetall innerhalb kürzester Zeit 40%. Beim Nasdaq waren es 36%.

Anleger und Investoren, die davor nicht investiert waren, freuen sich dann, dass sie noch einmal die Gelegenheit haben einigermaßen günstig einzusteigen. Das treibt die Kurse noch einmal in die Höhe – in etwa in der gleichen Größenordnung wie der vorangegangene Crash. Gold verlor im letzten Jahr gut 18% und konnte daraufhin wieder 16% zulegen. Also alles absolut regelkonform.

In meiner letzten Goldanalyse (erster Chart) vom 1.11.11 bin ich von zwei Szenarien ausgegangen. Gold sollte entweder wieder direkt an die obere Begrenzung des Aufwärtstrends steigen oder unter die 200 Tageslinie fallen um danach ein weiteres Top auszubilden. Die zweite Variante traf zu. Es war vorgesehen, dass Gold im ersten Quartal 2012 noch einmal bis ca. 1.850 Dollar ansteigt. Dass dieses Szenario noch eintritt, ist unwahrscheinlich. Der weitere Weg von Gold muss daher neu bewertet werden. Die Ereignisse der letzten Wochen deuten auf ein schnelleres Ende der Goldhausse hin. Das kommt zwar nicht unerwartet, allerdings eben doch schneller und heftiger als prognostiziert.

Charttechnisch ist die Lage momentan ziemlich eindeutig. Gold befindet sich in einem soliden Abwärtstrend. Das heißt allerdings nicht, dass Gold jetzt weiterhin ins bodenlose stürzt. Es ist eher von einer volatilen Abwärtsbewegung auszugehen, die Gold auch noch einmal problemlos an die 1.800er Marke heranführen kann.

Erst beim Überschreiten dieser alten Hochs muss man sich ernsthaft Sorgen über den Abwärtstrend machen. Nach jetzigen Gesichtspunkten ist es aber sinnvoll, Gewinne bei Kurserholungen zu sichern bzw. auch verlustreiche Longpositionen bei Erholungen abzubauen.

Seite zwei: Gold bewegt sich in langen Zyklen

Weiter lesen: 1 2 3

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Thomas Bischof neu im Vorstand der Württembergischen

Thomas Bischof, derzeit Leiter Konzernentwicklung bei Munich Re, übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli die Verantwortung bei den Versicherungstochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergischen. Zudem ist nach Angaben des Unternehmens beabsichtigt, dass er im Laufe des Jahres 2018 zu deren Vorstandschef berufen und als Geschäftsfeldleiter Versicherungen ins Management Board der W&W-Gruppe einziehen wird.

mehr ...

Immobilien

Offener Immobilienfonds Hausinvest erwirbt Seattle-Zentrale von Facebook

Die Commerz Real hat den Büroneubau Dexter Station in Seattle im US-Bundesstaat Washington für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben. Das Objekt ist mit einem Vertrag über zehn Jahre an Facebook vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Neuer Head of Global Sales bei Schroders

Schroders ernennt Daniel Imhof zum neuen Head of Global Sales. Mit der neu geschaffenen Position will das Haus auf die immer komplexer werdenden Kundenbedürfnisse sowie auf die steigende Nachfrage nach Fachkenntnissen eingehen.

mehr ...

Berater

Emerging Markets: Der Staub legt sich

Die Aktienmärkte der Schwellenländer haben schwierige Zeiten hinter sich. Einst gefeiert, dann geschmäht – so lassen sich die letzten zehn Jahre zusammenfassen. Nach und nach werden die guten Perspektiven aber wieder klarer. Gastkommentar von Marc Hellingrath, Union Investment

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Nachteile durch komplizierte Bauverträge

Richtet sich ein Bauvertrag nicht allein nach dem BGB sondern enthält zusätzlich Klauseln des VOB/B, wird er für Laien schnell unverständlich. Das Baufinanzierungsportal Baufi24 rät Bauherren zur Vorsicht.

mehr ...