M&G: EM-Aktien günstig zu haben

In diesem Jahr sind Aktien aus den Schwellenländern hinter ihren Pendants aus den Industriestaaten zurückgeblieben. Eine Einstiegsgelegenheit, sagt Matthew Vaight von der britischen Fondsgesellschaft M&G.

Nach dem jüngsten Abschwung hält der Fondsmanager diese nun für „viel versprechend bewertet“, weil Anleger aktuell mehr auf Aktien mit soliden Dividenden und Gewinnen aus den etablierten Märkten setzen.

EM-Aktien mit 25 Prozent Nachlass

Der Aktienindex MSCI World hat seit Jahresanfang doppelt so stark zugelegt wie das Barometer der Schwellenland-Börsen.

Vaight sagt: „Schwellenländeraktien werden unter Berücksichtigung ihres Kursbuchwertes derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit vielen Jahren gehandelt und sind dabei um rund 25 Prozent günstiger bewertet als vergleichbare Titel aus den Industrienationen.“

Obwohl Unternehmen aus den Schwellenländern insgesamt hohe Kapitalrenditen erzielen und deshalb profitabler seien als ihre Pendants aus den etablierten Volkswirtschaften, würden sie gegenüber Firmen aus den westlichen Industriestaaten derzeit zu einem deutlichen Kursabschlag gehandelt, so der Fondsmanager. (mr)

Foto: Shutterstock

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