29. Oktober 2013, 11:19
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China im Reform-Modus

Wirtschaftliches Wachstum wird in China genutzt, um Reformen voranzubringen. Daher rechnet Gam-Fondsmanager Michael Lai nicht mit einer weiteren Beschleunigung des Wachstums, auch wenn zuletzt gute Wirtschaftsdaten aus dem Reich der Mitte die Aussichten weiter verbessert haben.

China„Sollte die Wachstumsrate acht Prozent übersteigen, dürfte die chinesische Regierung diese Gelegenheit nutzen, um ihre Reformagenda noch schneller voranzutreiben“, so der Fondsmanager des Gam Star China Equity. Dies sei langfristig durchaus positiv zu sehen, weil die Maßnahmen eine nachhaltigere Wirtschaftsentwicklung zum Ziel hätten, könne kurzfristig aber die Bedingungen für einzelne Branchen erschweren.

 IT-Segment top, Energieversorger schwächeln

Schon jetzt gibt es laut Lai starke Unterschiede in der Entwicklung der Sektoren: “So verzeichnet etwa die IT-Branche im bisherigen Jahresverlauf Kursgewinne von rund 60 Prozent, während der Energiesektor im gleichen Zeitraum zweistellige Verluste hinnehmen musste. Diese Entwicklung dürfte sich noch eine Weile fortsetzen. Insbesondere klassische Sektoren der ,Old Economy‘ wie Banken, Telekommunikation und Energie werden unter den Auswirkungen der wirtschaftspolitischen Reformen leiden.“ Branchen wie Informationstechnologie, Umwelttechnik und Wohnimmobilien hält der Experte dagegen für aussichtsreich. (mr)

Foto: Shutterstock

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