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11. April 2013, 11:41
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East Capital: In Osteuropa leidet die Wirtschaft unter der Politik

Der schwedische Vermögensverwalter East Capital sieht die globale Konjunktur vor einer zerbrechlichen Erholung. Das gelte besonders für Osteuropa.

Marcus-Svedberg-East-254x300 in East Capital: In Osteuropa leidet die Wirtschaft unter der Politik

Marcus Svedberg, East Capital

„In Osteuropa verstärken die Politiker und nicht die Wirtschaft die abnehmende Risikobereitschaft seitens der Investoren“, sagt Marcus Svedberg, Chefvolkswirt bei East Capital. „Ich glaube, der Markt wird sich aber zunehmend mehr auf Unternehmensnachrichten und große makrogetriebene Ereignisse konzentrieren“, so der Wirtschaftsexperte.

Normalisierung der Weltwirtschaft

Die Prognosen von East Capital hinsichtlich einer schrittweisen Normalisierung der Weltwirtschaft hätten sich bislang als richtig erwiesen. Es gäbe zwar immer noch viele Probleme, diese hätten aber nicht mehr einen so großen Einfluss auf die Finanzmärkte.

„Es kann immer noch allerhand schiefgehen, aber die „Worst-Case“-Szenarien scheinen momentan in weite Ferne gerückt zu sein“, meint Svedberg. Sowohl der Wahlausgang in Italien als auch die Zypernkrise hätten die Märkte nur geringfügig bewegt. Die Eurozone biete aber weiterhin Anlass zu Besorgnis. Die Probleme im Süden belasten die europäische Wirtschaft, was sich auch im schwachen Wirtschaftswachstum zeige.

Türkei und Baltikum: Positive Entwicklung

In Osteuropa bleibe die Situation weiterhin höchst unterschiedlich. Positive Beispiele seien die Türkei und das Baltikum. „Die Türkei hat es geschafft, die Wirtschaft wieder sanft auf den Boden zu bringen, dabei haben sie die Inflation und das derzeitige Leistungsbilanzdefizit gesenkt. Die baltischen Staaten wachsen aufgrund der starken Binnennachfrage weiterhin schneller als erwartet“, so Svedberg.

Russland und die anderen GUS-Staaten bewegen sich aus der Makro-Perspektive im neutralen bis leicht negativen Rahmen. In Zentral- und Südosteuropa bleibe die wirtschaftliche und politische Situation weiterhin schwierig. Das Wirtschaftswachstum ist eher gering (Tschechien, Ungarn) oder verlangsamt (Polen, Slowakei). Insbesondere in Ungarn und auf dem Balkan habe sich die politische Situation in letzter Zeit verschlechtert, was auch Auswirkungen auf die Wirtschaft habe. (fm)

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