1. November 2013, 17:55
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Federal Reserve will Liquidität nicht einschränken

Die Liquiditätshausse am Aktienmarkt kann weitergehen. Die US-Notenbank Federal Reserve hat angekündigt, vorerst an ihren Anleihekäufen in Höhe von 85 Milliarden US-Dollar pro Monat festzuhalten.

Federal Reserve Grund sind nach Meinung von Experten die weiterhin schwächelnde US-Wirtschaft sowie die Notwendigkeit niedriger Zinsen, um den gewaltigen Schuldenberg im Griff zu behalten.

Keine geldpolitischen Experimente gewünscht

“Die US-Notenbank setzt ihre Liquiditätsoffensive vorerst uneingeschränkt fort, nachdem die US-Konjunktur zuletzt etwas an Dynamik eingebüßt hat und die Fortsetzung des US-Budgetstreits auch 2014 für Unsicherheit sorgen könnte. Denn die US-Schuldenobergrenze wurde lediglich bis zum 7. Februar angehoben. Insofern wird die Fed die weitere US-innenpolitische und Wirtschaftsentwicklung zunächst abwarten, bevor sie ohne Not geldpolitische Risiken eingeht”, sagt etwa Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank in Frankfurt.

Damit sei ein Drosseln des Anleihenaufkaufprogramms der Fed wohl erst ab April 2014 zu erwarten, so der Börsenexperte: “Aber selbst dann ist nur mit einer Verringerung der Liquiditätszufuhr in kleinen Trippelschritten zu rechnen. Grundsätzlich bleibt die Liquiditätsausstattung der Finanzmärkte auch bei einem Tapering mehr als üppig und als Treibstoff für die weltweiten Aktienmärkte erhalten.” Nicht zuletzt habe die japanische Notenbank bereits eine weitere Dynamisierung ihrer Anleihenaufkäufe ab 2014 angekündigt. (mr)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Universa baut Fondspalette aus und bringt neue Kfz-Versicherung

Die Universa Versicherungen, Nürnberg, stockt die Fondspalette auf und bietet jetzt fünf iShare-ETFs von Blackrock Asset Management an. Neben einem weltweiten und deutschen Aktienindex werden somit nun auch ETFs angeboten, die einen Aktienindex in Europa und in Schwellenländern sowie einen Index aus Unternehmensanleihen in der Eurozone nachbilden.

mehr ...

Immobilien

Deutsche wollen smarter wohnen

Das Smart Home gilt seit einigen Jahren als der Standard von morgen. Eine Deloitte-Studie zeigt: Das Interesse an diesen Anwendungen ist groß, der Datenschutz bleibt jedoch ein wichtiges Thema. Immerhin 13 Prozent der Haushalte verfügen bereits über einen intelligenten Lautsprecher. Bei der Art der bevorzugten Smart-Home-Lösungen gibt es zudem Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

mehr ...

Investmentfonds

BaFin präzisiert Vorschriften der MiFID II

Die Finanzaufsicht BaFin hat die Neufassung ihres Rundschreibens “MaComp” veröffentlicht und präzisiert darin unter anderem die Grundsätze zur “Zielmarktbestimmung” und diverse weitere neue Vorschriften. Zwei Punkte allerdings fehlen noch.

mehr ...

Berater

Neue Kooperationspartner der BCA AG

Der Oberurseler Maklerpool BCA präsentiert mit der xbAV Beratungssoftware GmbH sowie Honorar Konzept GmbH zwei Unternehmen, die ihre Services den BCA-Partnern zur Verfügung stellen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Umbau von Aktionärsstruktur und Aufsichtsrat abgeschlossen

Die Lloyd Fonds AG teilt mit, dass die im März angekündigten Änderungen in ihrer Aktionärsstruktur nun umgesetzt und die üblichen Vorbehalte aufgehoben wurden. Zudem wurde der Aufsichtsrat mehrheitlich neu besetzt.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...