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12. August 2013, 08:00
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Mehrheit der Deutschen will Schulfach “Geld und Finanzen”

Ein Großteil der Bundesbürger spricht sich für die Vermittlung von Finanzwissen in der Schule aus, so eine aktuelle Studie der Quickborner Comdirect Bank. Der Bildungsgrad der Befragten spielt dabei demnach keine Rolle.

Finanzwissen: Mehrheit fordert Schulfach Geld und Finanzen64 Prozent der Deutschen findet es laut “Comdirect Wertpapierradar Deutschland” sinnvoll, ein verbindliches Schulfach “Geld und Finanzen” einzuführen.

Sowohl 66 Prozent der Befragten mit Abitur oder Studium als auch 62 Prozent mit Mittlerer Reife und 63 Prozent mit Volks- oder Hauptschulabschluss stimmen demnach der Einführung eines verbindlichen Unterrichtsfachs für Finanzwissen zu.

Zwei Drittel der Senioren für Schulfach Finanzwissen

Je älter die Befragten, desto wichtiger finden sie demnach Finanzthemen auf dem Lehrplan: Während bei den 18-29-Jährigen 58 Prozent ein Schulfach, das Finanzwissen vermittelt, fordern, sind es bei den über 60-Jährigen fast drei Viertel (72 Prozent). Nur acht Prozent der Befragten lehnen der Studie zufolge eine Einführung ab.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken

Finanzwissen: Mehrheit fordert Schulfach Geld und Finanzen

Quelle: Comdirect Bank

„Das nötige Wissen zu Themen wie Geldanlage, Finanzierung oder Altersvorsorge ist im Leben ähnlich wichtig wie das Lernen von Fremdsprachen, wird aber leider den meisten Menschen nie vermittelt“, kommentiert Daniel Schneider, Leiter Brokerage bei Comdirect. Finanzwissen sollte seiner Meinung nach bereits in der Schule unterrichtet werden, um wichtige Grundlagen für später zu schaffen.

Für die bevölkerungsrepräsentative Studie befragte das Marktforschungsinstitut Toluna im Auftrag von Comdirect im Dezember 2012 2.960 Personen ab 18 Jahren. (jb)

Foto: Shutterstock

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1 Kommentar

  1. Einmal angenommen, dieses Wissen würde erfolgreich an den Schulen vermittelt, und nehmen wir weiter an, die Menschen würden dieses Wissen auch wirklich anwenden, wäre das nicht eine Katastrophe ? Menschen würden wieder für Konsum sparen und keine überteuerten Ratenkredite aufnehmen, mit einer ordentlichen Haushaltsplanung würde niemand mehr einen Dispokredit nehmen; Menschen würden nicht mehr über ihre Verhältnisse leben. Unsere Banken würden reihenweise pleite gehen, die Industrie und der Handel nicht mehr jeden Mist verkaufen können, den im Grunde niemand braucht; Schrecklich, nicht ? Es bleibt spannend..

    Kommentar von Nils Fischer — 27. August 2013 @ 17:46

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