Anzeige
30. August 2013, 11:55
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Rendite: Weibliche Anleger erfolgreicher als Männer

Frauen erzielen eine höhere Rendite als Männer, so ein Ergebnis der aktuellen Privatanlegerstudie der ING-Diba, für die die Direktbank die Rendite von mehr als 580.000 Wertpapierdepots in Deutschland in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 untersucht hat. Ältere Anleger investieren demnach erfolgreicher als jüngere.

Rendite: Weibliche Anleger erfolgreicher als MännerDie Durchschnittsrendite aller berücksichtigten Kundendepots ist mit 2,7 Prozent im ersten Halbjahr positiv, so die Studie. Allerdings zeigen sich demnach deutliche Unterschiede bei Frauen und Männern.

So haben Frauen der Studie zufolge mit ihren Wertpapierdepots eine durchschnittliche Rendite von 3,6 Prozent erzielt, Männer dagegen nur 2,3 Prozent. Im Vergleich zu den Männern haben Frauen demnach im ersten Halbjahr unter anderem stärker in Anleihen, 18 Prozent gegenüber 14 Prozent bei den Männern, investiert.

Ältere Anleger erzielen höhere Rendite

Auch bezüglich des Alters zeigen sich laut der Studie deutliche Unterschiede: Demnach steigen mit zunehmenden Alter der Privatanleger auch die erzielten Renditen im ersten Halbjahr 2013.

Während die Gruppe der 18- bis 25-jährigen durchschnittlich 2,3 Prozent Rendite mit ihrer Geldanlage erzielt haben, waren es in der Gruppe der 66- bis 75-jährigen 3,2 Prozent, so die Studie. Am erfolgreichsten waren demnach die Anleger im Alter von 76 Jahren. Sie haben demnach eine Rendite von fast fünf Prozenterreicht.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken

Rendite: Weibliche Anleger erfolgreicher als Männer

Quelle: ING-Diba

Je älter die Anleger, desto höher sei zudem der Anteil an Einzelaktien in ihrem Depot im ersten Halbjahr gewesen. Während er bei der Altersgruppe 18 bis 25 Jahre bei 46 Prozent lag, betrug er bei den Anlegern ab 76 Jahren bei 59 Prozent, so die Studie. Das Ergebnis zeige auch, dass die oft genannte Faustformel, “Aktienquote = 100 minus Alter”, nicht für alle Anleger zutreffend sei.

Städte-Ranking: Dresdener Anleger vor Hannoveranern

Laut der Studie war Dresden die Stadt mit den erfolgreichsten Privatanlegern im ersten Halbjahr 2013. Im Durchschnitt haben die Dresdner demnach mit ihren Wertpapierdepots eine Rendite von 4,7 Prozent erzielt. Auf dem zweiten Platz liegt Hannover, mit durchschnittlich 3,6 Prozent Rendite.

Auf den letzten beiden Plätzen aller untersuchten Großstädte sind Hamburg (2,1 Prozent Rendite) und Essen (1,2 Prozent Rendite). Insgesamt hat die Analyse 14 Großstädte berücksichtigt. Die Erfolgsstrategie der Dresdner ist demnach eine Fokussierung auf die Anlageklassen Aktien, insbesondere in Form von Aktienfonds/- Exchange Traded Funds (ETFs).

Für die Studie hat die Direktbank die Rendite von mehr als 580.000 Wertpapierdepots in Deutschland in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 nach Abzug der Orderprovisionen untersucht. (jb)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Bayerische hat neue Fondsrente im Angebot

Die Bayerische erweitert ihr Angebot in der Altersvorsorge und startet die neue Basis-Rente Aktiv, eine Fondsrente mit variablen Anlagemöglichkeiten. Kunden können dabei zwischen drei Tarif-Angeboten wählen: Chance, Wachstum oder Sicherheit.

mehr ...

Immobilien

Wohnpreise entkoppeln sich von Einkommen

Die Immobilienpreise sind in urbanen und ländlichen Gebieten weiter gestiegen. In den Metropolen überholt das Preiswachstum inzwischen die Entwicklung der Einkommen. Der BVR stellt drei Forderungen an die Politik, um die Entwicklung zu verlangsamen.

mehr ...

Investmentfonds

Viel Rückenwind für Schwellenländer

Während die globale Konjunktur nur langsam vorankommt, lassen zahlreiche Schwellenländer die Industriestaaten hinter sich. Im Durchschnitt erwarten Karen Watkin und Morgan Harting, beide Multi-Asset Portfolio Manager bei AllianceBernstein, für die Schwellenländer 2017 ein Wachstum von 4,1 Prozent, für die Industrieländer hingegen nur knapp über zwei Prozent. Doch das ist nicht der einzige Faktor, der für Anlagen in den Emerging Markets (EM) spricht.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Prospekthaftung: BaFin gibt Entwarnung – ein wenig

Die BaFin hat gegenüber Cash. zu einem BGH-Urteil Stellung genommen, das einen von ihr geprüften Fondsprospekt mit deutlichen Worten kassiert hatte und damit auch Fragen zur Rechtssicherheit aktueller Emissionen aufwirft.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...