Schwellenländer: Deutsche auf Distanz

Deutsche Anleger bleiben bei Investitionen in Schwellenländer vorsichtig. Das hat die Fondsgesellschaft J.P. Morgan Asset Management mittels Umfrage herausgefunden.

Diese hat abermals bestätigt, dass Anlagen in Emerging Markets in den Wertpapierdepots der Bundesbürger immer noch die Ausnahme darstellen.

Nur jeder 30. Anleger hält EM-Investments

Konkret lassen 96,5 Prozent der deutschen Anleger die Schwellenländer bei der Geldanlage unberücksichtigt.

Weitere Ergebnisse: 42,9 Prozent der hiesigen Bevölkerung geben an, dass sie den Begriff Emerging Markets in Bezug auf Finanzen immerhin zu kennen, 18,9 Prozent meinen, ihn gut zu kennen. Sieben Prozent der Investmentbesitzer bezeichnen sich als „sehr interessiert“ an Investitionen in Schwellenländer, im März waren es lediglich 4,6 Prozent.

„Eine der positiven Erkenntnisse der jüngsten Erhebung ist, dass einige Anleger das Thema Emerging Markets bewusster wahrnehmen. Das ist nicht verwunderlich, weisen diese Regionen doch schon seit Jahren überdurchschnittliche Wachstumsraten auf. Diese Dynamik sollte aufmerksamen und renditeorientierten Anlegern tatsächlich nicht entgehen“, sagt Jean Guido Servais, Leiter des kontinentaleuropäischen Marketings von J.P. Morgan Asset Management. (mr)

Foto: Shutterstock

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