6. Januar 2014, 16:39
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DB X-Trackers: China-ETF mit A-Aktien

Mit dem Indexfonds DB X-Trackers Harvest CSI300 Index UCITS ETF (DR) können Anleger auf den chinesischen Aktienindex CSI 300 setzen, der die 300 wichtigsten A-Aktien abbildet.

Indexfonds

Die Deutsche Asset & Wealth Management (DAWM) – DB-X-Trackers ist die Indexfonds-Marke der Deutschen-Bank-Tochter – und die Harvest Global Investments legen damit nach eigenen Angaben den ersten ETF in Europa auf, der direkt replizierend die Wertentwicklung dieses Börsensegments im Reich der Mitte abbilden soll. Das bedeutet, der Fonds kauft tatsächliche die dem Index zugrundeliegenden Wertpapiere: “Noch nie zuvor hatten europäische Regulierungsbehörden eine Zulassung für einen solchen Fonds erteilt”, sagt Reinhard Bellet, Head of Passive Asset Management bei DAWM.

A-Aktien bilden Großteil des chinesischen Aktienmarkts ab

Und weiter: „Europäischen Anlegern den ersten direkt replizierenden ETF für Chinas wichtigsten A-Aktien-Index anzubieten, ist eine bedeutende Leistung. Dies ist ein wichtiger Schritt, die derzeit zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt für europäische Investoren zu öffnen.“

Der Index bildet die Wertentwicklung der 300 A-Aktien mit der höchsten Marktkapitalisierung und Liquidität ab. Die A-Aktien seien das Segment, das die chinesische Volkswirtschaft vergleichsweise am besten abbildet, so Bellet: “Denn diese machen mehr als 75 Prozent der Marktkapitalisierung aller chinesischen Aktien aus und umfassen 2.000 Titel aus allen Sektoren.” Die in Renminbi gehandelten Aktien dürfen von ausländischen Investoren nur gekauft werden, wenn sie über eine entsprechende Zulassung als QFII (Qualified Foreign Institutional Investor) oder als RQFII (Renminbi Qualified Foreign Institutional Investor) von chinesischen Behörden verfügen.

In den ETF können Anleger ab dem 7. Januar investieren. Am 16. Januar 2014 wird der Indexfonds an der Deutschen Börse und der London Stock Exchange notiert. Die ISIN-Wertpapiernummer ist noch nicht bekannt. Die jährlichen Gebühren liegen bei 1,1 Prozent. (mr)

Foto: Shutterstock

 

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