Anzeige
10. Juni 2014, 11:16
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Neuer Vermögensverwalter-Mischfonds geht an den Start

Der in Bad Soden ansässige Vermögensverwalter Rosenberger, Langer & Cie. hat den Mischfonds Multi-Axxion-Concept Fonds (LU1011986939) lanciert. Bis zu zwei Drittel des Fondsvermögens werden in Aktien investiert.

Mischfonds

Michael Scholtis, Rosenberger, Langer & Cie.

Der Fonds soll Anleger mit einer flexiblen Kombination von vier Strategien überzeugen. Als Zielgruppe nennt der Vermögensverwalter konservative Anleger und auch institutionelle Investoren wie Stiftungen mit einem Mindestanlagehorizont von drei Jahren.

Mix aus vier Strategien

Je nach Marktumfeld will das Fondsmanagement vier unterschiedliche Anlagestrategien nutzen. Die Hälfte des Fondsvolumens entfällt auf Dividendentitel und Anleihen. Infrage kommen bei Erstgenannten Unternehmen mit guten Kennziffern, die über eine Dividendenrendite von derzeit über drei Prozent verfügen und ihre Ausschüttungen in den letzten fünf Jahren nicht gekürzte haben. Als Beispiele nennt der Vermögensverwalter neben Schwergewichten wie Nestlé, BASF und Total auch kleinere Unternehmen wie Geberit, Cenit und Leifheit.

Um dem Portfolio Stabilität zu verleihen und stetige Zinseinnahmen zu erzielen, wählt das Fondsmanagement nach eigenem Bekunden aus dem gesamten Anleiheuniversum gestreut über verschiedene Länder, Branchen und Währungen aussichtsreiche Papiere aus. Die Anpassung an das aktuelle Zinsniveau erfolgt über die Steuerung der Laufzeitstruktur. Aktuell liegt der Fokus auf Unternehmensanleihen mit kürzeren Laufzeiten. Im Portfolio sind beispielsweise Anleihen des Baustoffherstellers Heidelberg Cement und des Lastwagen-Zulieferers SAF Holland enthalten.

Bis zu einem Anteil von 40 Prozent kann das Portfoliomanagement trendfolgend in Aktien und Aktienindizes investieren. Als Signale zum Ein- und Ausstieg werden Trendindikatoren auf Basis gleitender Durchschnitte genutzt, so die Mitteilung. Ziel der Strategie sei es, Trends frühzeitig zu erkennen und Rückschläge zu begrenzen. Die Strategie wird auf Titel des H-Dax sowie auf Länder- und Branchenindizes angewandt.

Viertens soll bis zu zehn Prozent des Anlagevermögens auf den Erfolg anderer Fondsmanager gesetzt werden, indem in deren Investmentfonds investiert wird.

Dividendenstrategie aktuell ausgeweitet

Fondsmanager Michael Scholtis sagt: „Dank der Kombination bewährter und zum Teil komplementärer Anlagestrategien können wir die Chancen auf den Kapitalmärkten flexibel nutzen und gleichzeitig Risiken begrenzen. Dies ist uns vor allem wichtig, um den Ansprüchen risikosensibler Privatanleger aber auch von Stiftungen mit ihren besonderen Anlageanforderungen gerecht zu werden. Nach der jüngsten EZB-Zinssenkung schöpfen wir die maximale Aktienquote im Fonds weitgehend aus. Wir favorisieren nicht-zyklische Qualitätsaktien und haben daher die Dividendenstrategie auf 38 Prozent des Fondsvermögens ausgeweitet. Gleichzeitig sind wir dank unserer flexiblen Strategie und unserer kurzen Reaktionszeit in der Lage, das Portfolio schnell in ruhigere Fahrwasser zu bringen, wenn sich die Rahmenbedingungen an den Kapitalmärkten ändern sollten.“

Der Ausgabeaufschlag soll maximal drei Prozent betragen. Die jährliche Verwaltungsgebühr liegt bei maximal 1,75 Prozent. Hinzu kommt noch eine Performance-Gebühr auf die erzielte Rendite. (mr)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 07/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebsrente – Wandelanleihen – Ferienimmobilien – Family Offices

Ab dem 21. Juni im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Blockchain: (Noch) keine Priorität bei den Versicherern

Bei 68 Prozent der deutschen Finanzdienstleister räumen dem Thema Blockchain derzeit noch keine große Priorität ein. Viele Banken, Versicherer und Asset Manager wollen erst einmal abwarten, was die Konkurrenz macht, zeigt eine Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter den Führungskräften von 300 Banken, Versicherern und Vermögensverwaltern.

mehr ...

Immobilien

Wohnimmobilien: Nachfrage im im Osten so hoch wie nie

Wohneigentum ist in Ostdeutschland aktuell so gefragt wie nie zuvor. Neben klassischen Selbstnutzern bringt die Niedrigzinsphase laut der Landesbausparkasse (LBS) auch immer mehr Investoren dazu, nach sicheren Anlagen auf dem Immobilienmarkt zu suchen.

mehr ...

Investmentfonds

Gedämpfter Optimismus in China

Das Vertrauen in das chinesische Wachstum schrumpft, ein Grund dafür ist der Handelskrieg, der von US-Präsident Donald Trump ausgeht. Doch der Konflikt könnte die Entwicklung des Landes und seines Marktes durchaus auch positiv beeinflussen.

mehr ...

Berater

Roboadvisor in der Anlageberatung – Sie werden immer besser

Robo-Advisor von Fintech-Unternehmen oder Banken sollen die Anlageberatung beleben und Privatkunden eine komfortable Hilfe bei der Geldanlage bieten. Wie gut die digitalen Helfer sind, zeigt eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ), das im Auftrag des Nachrichtensenders n-t 17 Robo-Advisor-Lösungen von 15 Anbietern unter die Lupe genommen hat.

mehr ...

Sachwertanlagen

Fondsbörse warnt erneut vor “Lockangebot”

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG entrüstet sich erneut über ein Angebot, wonach den Anlegern der Kauf ihrer Fondsanteile weit unter dem Zweitmarktkurs angeboten wird. In diesem Fall ist die Diskrepanz besonders groß.

mehr ...

Recht

Erbbaurecht: Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks

Kommunen, Kirchen und Stiftungen vergeben häufig Erbbaurechte. Als “Eigentum auf Zeit” können diese gerade für junge Familien mit wenig Eigenkapital eine Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks darstellen. Die Hamburgische Notarkammer erklärt.

mehr ...