Anzeige
25. April 2014, 08:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Staatliche Anleger suchen neue Renditequellen

Auf der Suche nach höheren Renditen haben staatliche Anleger wie Zentralbanken, Staatsfonds und staatliche Altersvorsorgeeinrichtungen den Blick auf neue Märkte und eine breitere Palette an Anlageprodukten gerichtet. Das ergab die aktuelle Studie “New Horizons for Official Institutions” von State Street.

EZB750 in Staatliche Anleger suchen neue Renditequellen

Auch die EZB ist auf der Suche nach Anlagen mit höheren Erträgen.

Für die Studie wurden 62 hochrangige Vertreter von Zentralbanken, Staatsfonds und staatlichen Altersvorsorgeeinrichtungen zu den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen befragt. In einem zunehmend volatilen und von regulatorischen Wandel geprägten Umfeld müssen staatliche Anleger eine höhere Bereitschaft zur Bewältigung möglicher Chancen und Risiken zeigen.

80 Prozent der Befragten sind, so State Street, bereit, in neue Märkte und – sofern dies das Anlagemandat zulässt – in alternative Anlagen wie Hedgefonds, Private Equity, Immobilien und Infrastruktur zu investieren, trotz etwaiger Bedenken hinsichtlich der Unwägbarkeiten neuer Märkte und alternativer Investments. Damit erhöht sich jedoch die Komplexität der Portfolios, was weitere Herausforderungen mit sich bringt.

Regulierung ist große Hürde

So stellt für 73 Prozent der Befragten die Anpassung an weltweit unterschiedliche Regulierungsmärkte eine Herausforderung dar, während über die Hälfte (51 Prozent) die exakte Verwaltung und Überwachung von Währungsrisiken als eine ihrer größten Herausforderungen bezeichnet.

Besonders in der Region Asien-Pazifik sehen 44 Prozent der Befragten die größte Schwierigkeit darin, die Risikoparameter der verschiedenen Anlageklassen im Blick zu behalten und 38 Prozent der Befragten betrachten ein höheres Zinsumfeld als Hürde. 37 Prozent sorgen sich um die Volatilität in den Schwellenländern.

Bedenken aufgrund höherer Transaktionskosten

Zudem fürchtet jeder Dritte (35 Prozent) höhere Transaktionskosten infolge des verstärkten aufsichtsrechtlich bedingten Reportings und den verschärften Sicherheitenanforderungen. Für 25 Prozent der Befragten stellt die Komplexität alternativer Investments per se eine Herausforderung dar

“Staatliche Anleger haben ganz unterschiedliche Möglichkeiten, was ihre Anlagestrategien und Anlageregionen betrifft, doch es ist ein eindeutiger Trend erkennbar, dass sich diejenigen mit einem flexibleren Anlagemandat auch verstärkt neuen Märkten und Anlageklassen mit besseren Renditechancen zuwenden”, sagt Joe Antonellis, Vice Chairman von State Street. “Die somit in stärkerem Maße diversifizierten Portfolios bergen neue Herausforderungen und staatliche Anleger benötigen die richtigen Teams und die richtigen Lösungen, um die komplexeren Strukturen verschiedener Anlageklassen zu meistern.” (fm)

Foto: Shutterstock.com

 

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Hannover Rück erwartet 2018 größeren Ergebnissprung

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück will nach einer absehbaren Gewinndelle 2017 im kommenden Jahr wieder höher hinaus. “Es ist unwahrscheinlich, dass wir 2017 den Gewinn je Aktie steigern”, sagte Vorstandschef Ulrich Wallin am Donnerstag und verwies auf die absehbar hohen Schäden durch Wirbelstürme und Erdbeben.

mehr ...

Immobilien

Anstieg der Immobilienpreise im Norden und Osten verlangsamt

Die Wohnimmobilienpreise steigen weiter. In einigen Märkten zeichnet sich aber bereits ab, dass die Geschwindigkeit, mit der die Preise wachsen, abnimmt. Der Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise Region Nord/Ost hat die Wohnimmobilienmärkte in Dresden, Hamburg, Hannover und Berlin untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

LSE-Chef Xavier Rolet verlässt Londoner Börse

Die London Stock Exchange (LSE) verliert Ende 2018 ihren Vorstandsvorsitzenden Xavier Rolet. Der Franzose wollte das Unternehmen bereits nach der gescheiterten Fusion mit der Deutschen Börse verlassen. Rolet schaffte es, den Wert der LSE während seiner Amtszeit zu vervielfachen.

mehr ...

Berater

Company Builder “Finconomy” startet in München

Finconomy ist ein Company Builder für Fin- und Insurtechs, der sich auf B2B-Geschäftsmodelle konzentriert. Das neue Unternehmen hat bereits drei Fintechs gegründet, die sich am Markt etablieren konnten. Bereits Anfang 2018 soll eine weitere Neugründung erfolgen.

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI schließt Fonds 10 und bringt Nachfolger

Die ZBI Fondsmanagement AG aus Erlangen hat den im vergangenen Jahr aufgelegten ZBI Professional 10 nach Ablauf der Zeichnungsfrist Ende September mit einem beachtlichen Volumen geschlossen und nahtlos den Nachfolger in die Platzierung geschickt.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...