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19. Dezember 2014, 17:08
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Südwestbank: Gute Aussichten für Jahresendrallye

Die Ampeln für eine Jahresendrallye stehen nach Meinung der Experten der Südwestbank nunmehr auf grün.

B Rsen-H Nde in Südwestbank: Gute Aussichten für Jahresendrallye

Börsen könnten bis Jahresende weiter anziehen.

Die letzte Fed-Sitzung, in der die Präsidentin Yellen ankündigte, die Zinsen vorerst nicht zu erhöhen, habe den Weg für eine Jahresendrallye an den Börsen bereitet. Die Märkte nahmen die Aussagen positiv auf und antworteten mit Kurssprüngen.

Kurschancen für US-Aktien

“Die Märkte in den USA haben bis Jahresende weiter Aufwärtspotenzial, was in neuen Allzeithochs und einem krönenden Ende eines erfolgreichen Jahres 2014 resultieren könnte”, schätzt Manfred Mühlheim, Bereichsleiter Asset Management bei der Südwestbank.

Euro dürfte weiter abwerten

Die europäische Gemeinschaftswährung notiert am Freitag bei 1,228 US-Dollar. Der Euro hat gegenüber dem Dollar seit Anfang Mai rund zwölf Prozent an Wert verloren. In einem Langzeitausblick auf das Jahresende 2015 sehen die Experten der Südwestbank den Euro bei 1,15 US-Dollar und halten somit einer weitere Abwertung der Gemeinschaftswährung für wahrscheinlich.

Wettbewerbsfähigkeit von Peripherieländern gestützt

“Dies spielt besonders den europäischen Peripherieländern in die Karten, aber auch Schwergewichten wie zum Beispiel Frankreich, da die Wettbewerbsfähigkeit nochmals Unterstützung für die Exportseite erhält”, sagt Mühlheim.

Goldpreis tendiert seitwärts

Der Goldpreis hat sich auf Wochensicht nicht signifikant verändert und pendelt um die 1.200 US-Dollar-Marke. In nächster Zeit sehen die Analysten der Privatbank Gold aufgrund fehlender Impulse in einer Seitwärtsbewegung.

Ölpreisverfall vorerst gestoppt

Die Talfahrt der Ölpreise konnte am Donnerstag seit längerer Zeit erstmals gestoppt werden. Jedoch war die positive Stimmung nicht von langer Dauer. Nach kurzer Verteuerung der Ölpreise büßten die beiden Ölmarken WTI und Brent ihre Gewinne wieder ein. Wann der Preisverfall endgültig sein Tief erreicht hat, bleibt weiter den Marktkräften und Interessenlagen der Exportländer überlassen.

Foto: Shutterstock

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