25. Februar 2015, 09:44
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Deka-ETF investiert in Europa ohne Eurozone

Ein neuer Indexfonds der Deka, der Deka MSCI Europe ex EMU UCITS ETF (DE000ETFL458), investiert in die Länder Europas, die nicht zur Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion gehören.

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Der neue Deka-ETF meidet Euro-Länder.

Die neue ETF-Offerte der Fondsgesellschaft der Sparkassen bildet einen Index ab, der sich aus 200 Unternehmen zusammensetzt, die zu mehr als der Hälfte aus dem Vereinigten Königreich und zu rund einem Viertel aus der Schweiz kommen, die restlichen Werte stammen aus Schweden, Dänemark und Norwegen.

Rohstoffe, Konsum und Pharma hoch gewichtet

Diese geografische Aufteilung führt im MSCI Europe ex EMU zu einer vergleichsweise hohen Gewichtung von Energie-, Rohstoff-, Konsumgüter- und Pharmawerten. “Gerade Unternehmen aus den ersten drei Branchen dürften von einer anziehenden Weltkonjunktur stark profitieren. Außerdem sollte sich die Währungsentwicklung des Britischen Pfund und des Schweizer Franken gegenüber dem Euro positiv auf die Rendite des ETF auswirken”, heißt es von Deka.

Der neue ETF investiert direkt in die Aktientitel und ist seit dem 24. Februar 2015 an der Deutschen Börse und der Börse Stuttgart gelistet. Die jährliche Verwaltungsgebühr beträgt 0,30 Prozent. (mr)

Foto: Shutterstock

 

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Bausparen: “Trend zur Zinssicherung verstärkt sich”

Bausparen liegt wieder voll im Trend. Dr. Jörg Koschate, Mitglied des Vorstands der BHW Bausparkasse, sprach mit Cash. über die Folgen eines Endes der Niedrigzinsphase und die Gründe für das Bausparen sowie die Trends in den kommenden Monaten.b

Joerg Koschate BHW Bausparkasse in Deka-ETF investiert in Europa ohne Eurozone

Dr. Jörg Koschate: “Die Bauspardarlehen fließen zunehmend in Modernisierungen, energetische Sanierungen von Bestandsimmobilien und altersgerechte Umbauten.”

Wie lief das Bauspargeschäft in 2018 und womit rechnen Sie in diesem Jahr?
Koschate: Im vergangenen Jahr hat sich unser Geschäft sehr erfreulich entwickelt. Unser Klassiker, der Bausparvertrag, erlebt ein Comeback. Aber auch die Impulse aus der Politik in Richtung Wohnungsmarkt haben inzwischen etwas Entlastung gebracht. Das eröffnet uns als Bausparkasse zusätzliche Perspektiven. Deshalb können wir als BHW Bausparkasse für 2018 ein positives Fazit ziehen: Wir schauen auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Unser Ziel, beim Bausparen weiter profitabel zu wachsen, haben wir voll und ganz erreicht. Wir starten daher sehr optimistisch in das neue Jahr.

Als Unternehmen werden wir voraussichtlich im Mai 2019 einen großen Schritt nach vorn machen. Mit dem Zusammenschluss von BHW und Deutsche Bank Bauspar, also der beiden Bausparkassen in der “Bank für Deutschland”, wird eine noch leistungsfähigere und größere Bausparkasse entstehen.

Die Niedrigzinsphase neigt sich dem Ende entgegen. Was bedeutet das für das Thema Bausparen?
Koschate: Die Zinsen werden meiner Einschätzung nach noch einige Zeit auf einem sehr niedrigen Niveau verharren. Eine Leitzinserhöhung im Herbst ist vor dem Hintergrund einer schwächeren Konjunktur- und Inflationsentwicklung in diesem Jahr unwahrscheinlich. Dementsprechend dürften sich auch die Bauzinsen vorerst noch nicht deutlich nach oben bewegen. Mit höheren Zinsen rechne ich erst im Verlauf des kommenden Jahres.

Doch Bauherren und Käufer müssen sich darauf einstellen, dass die Zinsen bei einer Anschlussfinanzierung in zehn oder fünfzehn Jahren deutlich höher liegen. Deshalb sollte man sich die niedrigen Zinsen sichern – über lange Finanzierungslaufzeiten, ein Forward-Darlehen oder über einen Bausparvertrag. Mit einem Bausparvertrag erwirbt man zugleich den Anspruch auf ein zinsgünstiges Darlehen. Die Konditionen stehen von Anfang an fest – und gelten, bis der letzte Euro zurückgezahlt ist.

Vielfach wird von einer steigenden Nachfrage berichtet. Teilen Sie diese Ansicht und wenn ja, was sind aus Ihrer Sicht die Gründe?
Koschate: Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 bestätigen diese Einschätzung. Bausparen ist aktueller denn je. Viele Bauherren nutzen den Niedrigzins und realisieren ihren Traum von den eigenen vier Wänden. Der Bausparvertrag ist dabei das beste und kostengünstigste Instrument, um sich die niedrigen Zinsen für die gesamte Laufzeit der Finanzierung oder auch für künftige Immobilienprojekte zu sichern.

Seite zwei: Trends beim Bausparen

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