Experte: Investmentbanking bei Deutscher Bank kein Selbstzweck mehr

Mit dem Umbau ihrer Konzernstruktur vollzieht die Deutsche Bank aus Sicht des Experten Hans-Peter Burghof einen überfälligen Schritt.

Deutsche-Bank-Co-Chef John Cryan hatte angekündigt, das mächtige Investmentbanking zum Jahreswechsel aufzuspalten.

„Die Deutsche Bank zieht nach, was andere schon vollzogen haben: Sie sieht das Investmentbanking nun in erster Linie als Kundendienstleistung, nicht mehr als Selbstzweck“, sagte der Professor von der Universität Hohenheim am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt.

Zu lange habe dieses Geschäft bei Deutschlands größter Bank vorrangig dem Zweck gedient, möglichst viel am Kunden zu verdienen.

Investmentbanking galt lange als wichtigster Gewinnbringer

Das Investmentbanking galt lange als wichtigster Gewinnbringer der Bank. Das sei allerdings mit Risiken für den Ruf der Bank und auf Kosten juristischer Auseinandersetzungen teuer erkauft worden, sagte Burghof.

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Deutsche-Bank-Co-Chef John Cryan hatte am Sonntag angekündigt, das mächtige Investmentbanking zum Jahreswechsel aufzuspalten. Die Unternehmensfinanzierung wird mit dem Zahlungsverkehrsgeschäft zusammengefügt und vom Wertpapiergeschäft getrennt.

Quelle: dpa-Afx

Foto: Jorg Hackemann / Shutterstock.com

 

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