Investieren in Indizes: Nicht neu, aber beliebter denn je

Deutsche Anleger gelten als risikoscheu. Viele haben zu Beginn des Jahrtausends negative Erfahrungen an der Börse gemacht und trauen sich nur sehr zögerlich an den Kapitalmarkt zurück. Was möchte letztlich der Kunde? Nun, vor allem klare und verständliche Botschaften.

Kommentar von Lars Brandau, Deutscher Derivate Verband

„Bei der Einführung des ersten Index-Zertifikats notierte der Dax bei rund 1.850 Punkten. Trotz aller Schwankungen in den vergangenen Jahren hat er sich mit einem aktuellen Stand von rund 11.000 Punkten versechsfacht“.

Das Finanzprodukt soll einfach, möglichst preiswert und mit verhältnismäßig wenig Risiko verbunden sein. Wirft es dann noch eine attraktive Rendite ab, umso besser.

Index-Zertifikate vereinen diese Wünsche in einem Produkt und sind Langläufer. Sie gibt es bereits seit 25 Jahren auf dem Markt. Exchange Traded Funds (ETFs) steckten noch in ihren Kinderschuhen, da fiel für diese Finanzinnovation schon der Startschuss.

Dax hat sich seit 1990 versechsfacht

Am 11. Juli 1990 führte die Dresdner Bank den Handel mit sogenannten Dax-Participations, kurz „DAX-PS“ oder auch „Partizipationsscheine auf den Deutschen Aktienindex“ ein. Mit diesem Produkt hatten Anleger erstmalig die Chance, direkt in einen Index zu investieren.

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Allerdings richtete sich das Produkt weitestgehend an institutionelle Investoren. Das Index-Zertifikat endete nach einmaliger Verlängerung am 15. September 2000 und diejenigen, die bis zum Schluss dabeiblieben, wurden renditemäßig belohnt.

Seite zwei: Reduziertes Anlagerisiko

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