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19. Januar 2015, 16:04
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J.P. Morgan: Anleger wollen laufende Erträge

Privatanleger in ganz Europa wollen, dass ihre Kapitalanlagen regelmäßige Erträge erzielen. Zu diesem Schluss kommt die Fondsgesellschaft J.P. Morgan Asset Management auf Basis einer aktuellen Studie.

J.P. Morgan

Demnach geben konkret 67 Prozent der rund 5.000 befragten privaten Investoren an, dass sie mit ihren Anlagen laufende Erträge erzielen wollen. Die wesentliche Ursache liegt nach Einschätzung der US-Fondsgesellschaft in den zurzeit niedrigen Zinsen auf dem Kapitalmarkt. Die Studie wurde in neun Ländern durchgeführt, neben Deutschland noch Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Schweden, der Schweiz und Spanien.

Studie zeigt Wissenslücken bei Anlegern

Mit 48 Prozent der Befragten weiß insgesamt allerdings nur knapp jeder Zweite, dass unter dem Begriff “Income“ Anlagen mit regelmäßigen Erträgen wie Ausschüttungen oder Dividendenzahlungen zusammengefasst werden. Bei den Deutschen sind es zwar immerhin 56 Prozent der Befragten.

Nach Einschätzung von JP Morgan ein Ansatzpunkt für Berater: “Private Anleger treibt die Sorge um erhöhte Marktvolatilität um, was sie in sicherheitsorientierten Anlageformen verharren lässt, die im aktuellen Marktumfeld nur wenig Ertragschancen bieten”, sagt Pia Bradtmöller, Head of Marketing & PR bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt. Und: “Obwohl das Interesse groß ist, sind viele Anleger noch nicht ausreichend über die Möglichkeiten informiert, wie sie regelmäßige Erträge generieren können. Dies bietet Finanzberatern große Chancen, ihre Kunden weiter aufzuklären und das Verständnis für das Income-Konzept zu stärken.“

Deutsche setzen auf kombinierte Strategie

Im europäischen Vergleich lassen sich Abweichungen identifizieren: Zwar setzt mit 54 Prozent mehr als jeder zweite Anleger in Europa auf eine Kombination aus Vermögenswachstum (Growth) und regelmäßigen Erträgen (Income). Dieser Trend ist mit 59 Prozent besonders bei deutschen Anlegern ausgeprägt, ebenso wie bei den Befragten aus Spanien, Schweden und der Schweiz.

Beliebtestes Investmentkonzept bleiben aber Growth-Investments, die 33 Prozent nutzen, um ihr Vermögen zu mehren. Allein auf ein Income-Konzept setzen europaweit zurzeit 13 Prozent. Dieser Trend ist besonders ausgeprägt in Italien, wo dies bei 25 Prozent der Befragten Privatanleger der Fall ist. (mr)

Foto: Shutterstock

 

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