27. September 2016, 08:27
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AllianzGI baut Angebot an Liquid Alternatives aus

Liquid Alternatives kommen immer mehr im Mode. Diesen Trend hat auch AllianzGI auf Frankfurt erkannt und erweitert seine Produktpalette.

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Liquid Alternatives kommen immer mehr in Mode.

Allianz Global Investors erweitert das Angebot im Bereich Liquid Alternatives mit der Auflegung des Allianz Structured Return. Der Fonds soll unabhängig von der allgemeinen Marktentwicklung positive Renditen erwirtschaften und das Verlustrisiko begrenzen. Mit täglicher Liquidität und unterschiedlichen Anlageklassen für private sowie institutionelle Anleger eröffnet der Fonds einem breiten Anlegerkreis Zugang zu einem attraktiven, marktneutralen Ertragsprofil. Der Fonds wird von Stephen Bond-Nelson gemeinsam mit Greg Tournant, CIO US Structured Products, gemanagt. Das Team managt die Strategie bereits seit Dezember 2012 erfolgreich für den US-Markt.

Strategie liefert verlässliche Erträge

Deborah Zurkow, Head of Alternatives bei AllianzGI, sagt: „Die Strategie ist darauf ausgerichtet, Kunden das zu liefern, was sie am dringendsten benötigen: verlässliche Erträge für rentenähnliches Risiko. Außerdem lassen sich mit dem Fonds Kunden-Portfolios noch weiter diversifizieren. Nach der erfolgreichen Einführung der Structured Alpha Strategie in Europa freuen wir uns, dass wir unseren Kunden eine weitere Strategie anbieten können, die ihnen bei der Erreichung ihrer Renditeziele hilft.“

Anlagen in Alternatives haben sich zu einem globalen Phänomen entwickelt. So sind weltweit rund drei Viertel der von in einer Untersuchung von AllianzGI befragten institutionellen Anleger bereits in Alternatives investiert. Wichtigster Grund für die Anlage in Alternatives ist Diversifikation (30 Prozent), gefolgt von geringer Korrelation zu anderen Anlageklassen (25 Prozent) und der Chance, höhere Renditen als bei herkömmlichen Aktien- oder Rentenanlagen zu erzielen (14 Prozent). Im Hinblick auf Liquid Alternatives gaben 57 Prozent der Befragten an, das diese Strategien im jetzigen Umfeld eine wichtige Rolle bei der Portfoliokonstruktion spielen und fast genauso viele (56 Prozent) sind der Meinung, dass das Risiko-Rendite-Profil im Vergleich zu traditionellen Anlageklassen attraktiv ist.

Anleiheähnliches Risikoprofil

„Wir nutzen eine Kombination aus Index Call- und Put-Optionen mit sorgfältig ausgewählten Ausübungspreisen- (Strike) und Fälligkeits-Profilen, um unabhängig von  Marktphasen positive einstellige Renditen im mittleren Bereich zu erzielen. Dabei entsteht über einen längeren Zeithorizont aus Risikoperspektive ein Profil, das einem Anleiheportfolio ähnelt, ohne aber das damit verbundene Kredit-, Durations- oder Zinsänderungsrisiko zu beinhalten,“ erläutert Portfoliomanager Stephen Bond-Nelson.

Dazu investiert der Fonds in den S&P500-Index. Auf diese Position verkauft er gleichzeitig in-the-money Call-Optionen und erhält dafür die Optionsprämie. Weitere Call- und Put-Optionen werden zum Zweck der Diversifikation und des Risikomanagements beigemischt. Der Fonds soll in erster Linie Erträge aus dem Verkauf der Call-Optionen generieren, sich aber gleichzeitig an unterschiedliche Marktphasen anpassen.

Alternative Anlagen bzw. Alternatives bilden – neben Aktien, Anleihen und Multi Asset – eine der vier Säulen der globalen Investment-Plattform von AllianzGI. Die alternativen Anlagestrategien von AllianzGI haben zum Teil einen Track Record von über zehn Jahren und umfassen: Equity Long / Short, Merger Arbitrage, Options, Rohstoffe, Volatilität, Global Macro, Absolute Return Bonds, Private Debt, Infrastructure Debt und Infrastructure Equity. Insgesamt managt AllianzGI rund 14 Milliarden Euro (Stand 30. Juni 2016)  in liquiden und illiquiden Alternatives, davon rund EUR 4,7 Milliarden im Bereich Optionsstrategien. (tr)

Foto: Shutterstock

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