Anzeige
21. November 2016, 10:43
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Angst vor Absturz bei Anleihen

An der Börse geht es nach der Trump-Wahl immer noch hektisch zu. Während die halbe Welt gebannt auf einen Wolkenkratzer in New Yorks 5th Avenue starrt, sickern aus dem Trump-Tower immer mehr Anzeichen dafür durch, in welche Richtung die US-Politik künftig gehen wird.

Merck-Finck-Privatbankiers Robert-Greil Chefstratege-3-Kopie-1 in Angst vor Absturz bei Anleihen

Robert Greil sieht zumindest kurzfristig hohe Unischerheit an den Börsen.

Auf Notenbankseite scheint ziemlich klar, dass die Fed am 14. Dezember ihre erste und letzte Leitzinserhöhung in diesem Jahr verlautbaren wird, während die EZB sechs Tage zuvor ihr Anleihekaufprogramm verlängern wird.

Der Fokus richtet sich in der kommenden Woche zunächst aber auf zahlreiche wichtige Konjunkturdaten: Alleine in Deutschland kommen am Mittwoch die vorläufigen Ergebnisse der jüngsten PMI-Einkaufsmanagerbefragung (auch für Euroland) sowie am Donnerstag ein Dreier-Pack aus Ifo-Geschäftsklima, GfK-Konsumklima und Details zum Wirtschaftswachstum im dritten Quartal.

Verbrauchervertrauen wichtig

Darüber hinaus wird am Dienstag Eurolands Verbrauchervertrauen für November veröffentlicht. Auch in den USA stehen die PMI-Befragungsergebnisse an (Mi/Fr) sowie am Mittwoch die jüngsten Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter und das Protokoll zur jüngsten Fed-Sitzung.

Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers kommentiert: “Der Dax kämpft genauso wie der S&P 500 weiter um den Ausbruch aus seinem Seitwärtstrend nach oben. Die Unsicherheit scheint dafür zu groß zu sein, solange es keinen Trigger für diesen Ausbruch gibt.” Drei Faktoren würden die Aktienmärkte momentan vor allem bremsen: Die Unsicherheit nach Donald Trumps Sieg sowie die anhaltende Angst vor einem Crash an den Bondmärkten und vor weniger expansiven Zentralbanken.

Trump-Stil noch unklar

“Die personellen Entscheidungen aus dem Trump-Tower sind deshalb so wichtig, weil sie Anhaltspunkte dafür liefern, inwieweit die künftige US-Politik eher republikanisch oder eher Trump-dominiert ist. Je mehr Schlüsselpositionen an das Establishment der Republikaner gehen, desto mehr dürfte das die Märkte beruhigen. Wir halten weiterhin eine neutral ausgerichtete Anlagestrategie mit grundsätzlich breiter Portfoliodiversifizierung für angebracht”, ergänzt Greil. (tr)

Foto: Merck Finck Privatbankiers

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Spahn kündigt weitere Anhebung der Pflegeversicherungsbeiträge an

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat eine weitere Anhebung der Beiträge zur Pflegeversicherung angekündigt. “Ich kann ihnen jetzt schon sagen: Wir werden in den nächsten Jahren die Beiträge nochmals erhöhen müssen”, sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung “Maischberger”.

mehr ...

Immobilien

Umbauten am Haus: Anpassung der Police nicht vergessen

Wer am eigenen Heim Umbauten vornimmt, sollte an die Konsequenzen für die Wohngebäudeversicherung denken. Ansonsten könnte es im Schadensfall böse Überraschungen geben. Die Gothaer gibt Tipps, worauf Immobilieneigentümer achten sollten.

mehr ...

Investmentfonds

Wer die Finanzmärkte verstehen will, muss politisch denken

In den Print- und TV-Medien wird dramatisch mit viel Blut, Schweiß und Tränen gearbeitet. Man weiß natürlich, dass sich schlechte Nachrichten immer besser als gute verkaufen. Sie sorgen für Klicks und Quoten und locken Werbepartner an wie Licht die Mücken. Theoretisch bieten auch Kriegsangst, Zollangst und Zinsangst beste Drehbücher für den Zusammenbruch an den Finanzmärkten. Tatsächlich werden sie von nach Aufmerksamkeit heischenden Dramaturgen liebend gern benutzt. Aber sind sie in der Praxis wirklich untergangstauglich? Die Halver-Kolumne

mehr ...

Berater

Qualitypool bietet zwei neue Apps an

Der Maklerpool Qualitypool startet kostenlose Apps für seine Vertriebspartner und deren Endkunden. Die App “hQ – Das Partnercockpit” soll Vertriebspartner mit neuen Features unterstützen, Kunden erhalten die dazugehörige App “FinUp”, um ihre bestehenden Verträge und passende Angebote jederzeit einsehen zu können.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia gibt weiteren Publikumsfonds in den Vertrieb

Die Patrizia GrundInvest hat den Vertrieb ihres siebten Publikumsfonds gestartet. Er investiert in einer deutschen Tourismusregion. Zudem kündigt das Unternehmen vier weitere alternative Investmentfonds (AIFs) für Privatanleger noch für dieses Jahr an.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...