Anleihe-Investoren bleiben der Deutsche Bank größtenteils treu

Das milliardenschwere Anleihen-Rückkaufprogramm der Deutschen Bank scheint die Märkte wie geplant zu beruhigen. Offenbar zweifeln nur wenige Investoren an der Kapitalstärke der Bank und geben ihre Papiere vorzeitig zurück.

Die Anleihenkäufe beruhigen die Investoren bei der Deutschen Bank.

Nachdem bereits das Interesse am Umtausch von Euro-Anleihen relativ gering war, sieht es bei Dollar-Schuldscheinen ähnlich aus. An den ersten zehn Tagen des Angebotszeitraums seien ihr Papiere mit einem Nominalwert von 740 Millionen US-Dollar angedient worden, teilte die Bank am Montag in Frankfurt mit. Damit wurde bislang nicht einmal die Hälfte des möglichen Gesamtvolumens von zwei Milliarden Dollar ausgeschöpft.

„Die relativ geringe Annahme des öffentlichen Kaufangebots sowohl für die auf Euro als auch für die auf US-Dollar lautenden Wertpapiere zeigt, dass sich die Stimmung am Markt verbessert hat und es Anleger bevorzugen, weiter in Deutsche Bank-Anleihen investiert zu bleiben“, hieß es in der Mitteilung.

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Auch am schon in der vergangenen Woche abgeschlossenen Kaufprogramm für bestimmte Euro-Anleihen war das Interesse gering. Vom möglichen Volumen in Höhe von drei Milliarden Euro musste die Bank letztlich nur 1,27 Milliarden ausschöpfen. Die Bank erwartet aus den zurückgekauften Anleihen einen positiven Ergebnisbeitrag im ersten Quartal von rund 55 Millionen Euro.

Quelle: dpa-Afx/tr

Foto: Shutterstock

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