1. Juni 2016, 13:58
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Börsen im Juni: Mehr Pessimisten als Optimisten

Erstmals seit längerer Zeit gibt es bei der Befragung zum Profi-Börsentrend, welche die DAB Bank monatlich unter unabhängigen Vermögensverwaltern durchführt, mehr Pessimisten als Optimisten.

Boerse-Bulle-Baer in Börsen im Juni: Mehr Pessimisten als Optimisten

An den Börsen sind die Bären wieder stärker geworden.

Während 20 Prozent der Befragten für Juni steigende Aktienkurse erwarten, sehen 27 Prozent fallende Märkte voraus. Die Mehrheit – 53 Prozent – geht dagegen von einer überwiegend stabilen Entwicklung aus. Fast zwei Drittel der Finanzexperten – 62 Prozent – glauben, deutsche Aktien seien derzeit fair bewertet. 38 Prozent halten sie für unter- und niemand der Befragten für überbewertet. Aufgrund des gestiegenen Pessimismus sinkt auch der Indexwert des Profi-Börsentrends gegenüber dem Vormonat deutlich: von 31,0 auf 14,3 Punkte.

Marc Cavatoni, Direktor Vermögensverwaltung bei der nowinta Investmentservice GmbH aus Aalen, ist zwar auf volatile Märkte eingestellt, sieht in diesen aber eine Chance: „Wir rechnen in den kommenden Wochen mit stärkeren Schwankungen aufgrund der Brexit-Thematik und der Diskussionen um einen möglichen Zinsschritt in den USA. Einen starken und nachhaltigen Abverkauf sehen wir allerdings nicht, da die Aktienmärkte generell günstig bis fair bewertet sind und die Erholung der Rohstoffpreise für eine Entspannung sorgen sollte. Als antizyklischer Investor sehen wir die erwarteten Schwankungen eher positiv, da wir an marktschwachen Tagen die Aktienquote dann leicht ausbauen können, was langfristig von Vorteil sein sollte.“

Für den Profi-Börsentrend befragt die DAB Bank jeden Monat rund 20 unabhängige Vermögensverwalter, die am Depot-Contest teilnehmen, nach ihrer aktuellen Einschätzung der Aktienmärkte. (tr)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Coronakrise: Welche Versicherungsverträge besonders gefährdet sind

Fast jeder vierte Bundesbürger hat derzeit weniger Geld zur Verfügung als vor der Corona-Pandemie. Zugleich zeigen sich viele Verbraucher sparaktiver als vor der Krise – allen voran jüngere Menschen. Das hat Folgen, auch für Versicherungsverträge. Welche Policen besonders gefährdet sind.

mehr ...

Immobilien

Wird der Immobilienkauf durch Corona schwieriger?

Höhere Preise, knappes Angebot – und jetzt auch noch Corona: Gut jeder zweite Bundesbürger (52 Prozent) vertritt die Meinung, dass der Erwerb von Wohneigentum in den vergangenen zehn Jahren schwieriger geworden ist. Drei Viertel glauben, dass es durch die Corona-Krise sogar noch schwerer werden wird, den Traum vom eigenen Zuhause zu verwirklichen. Insgesamt machen sich zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) aktuell Sorgen über die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Interhyp mit Statista unter 1.000 Bundesbürgern.

mehr ...

Investmentfonds

Klage gegen EY auf 195 Millionen Euro Schadensersatz

Der Insolvenzverwalter der Maple Bank hat die Wirtschaftsprüfer von EY wegen angeblich falscher Beratung bei den umstrittenen “Cum-Ex”-Geschäften zu Lasten der Staatskasse auf 195 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.

mehr ...

Berater

Trägt ein Erbe alle finanziellen Risiken?

Kann der Erbe einen Pflichtteilsanspruch wegen einer strittigen Forderung noch nicht abschließend beziffern, muss er den Pflichtteilsanspruch trotzdem ausgleichen. Das Risiko, einen überzahlten Betrag nicht mehr zurückfordern zu können, trägt der Erbe, entschied das OLG Koblenz in seinem Beschluss vom 14.8.2020.

mehr ...

Sachwertanlagen

US Treuhand bringt neuen US-Publikumsfonds

Die US Treuhand legt mit dem „UST XXV“ einen neuen Fonds für private Investoren auf. Über den Alternativen Investmentfonds (AIF) können sich deutsche Anleger ab einer Anlagesumme von 20.000 US-Dollar an Immobilien in Metropolregionen überwiegend im Südosten der USA beteiligen.

mehr ...

Recht

Weiterbildungspflicht – ohne Ausreden!

Das Verwaltungsgericht Ansbach hatte sich mit der Frage zu beschäftigen, ob der Gesellschafter-Geschäftsführer einer Maklerin in Franken absolvierte Weiterbildungszeiten nachweisen muss. Dieser hatte versucht, sich u.a. wegen eines abgeschlossenen zweiten juristischen Staatsexamens dagegen zu wehren. Das Verwaltungsgericht hat die Klage abgewiesen. Ein Beitrag von Rechtsanwalt Jürgen Evers

mehr ...