Institutionelle Anleger sehen Rahmenbedingungen für ihr Geschäft weiterhin herausfordernd

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank hat auf ihrem diesjährigen apoInvestment Forum im März eine Meinungsumfrage unter den führenden Vertretern der Versorgungswerke, Pensionskassen und weiterer Kapitalsammelstellen durchgeführt.

Die Herausforderungen sind im Jahr 2016 für institutionelle Anleger hoch.

Abgefragt wurden die Erwartungen zu den Kapitalmarktentwicklungen in den nächsten zwölf Monaten und darüber hinaus sowie deren Einflüsse auf die Anlagestrategien. Die Fragen und Antworten spiegeln die Stimmung bei anhaltendem Niedrigzins wider.

So waren sich die Befragten nicht einig, ob in diesem Jahr mit einer US-Leitzinsanhebung zu rechnen sei. Die Hälfte der Anwesenden rechnet mit einer oder sogar zwei Anhebungen, die andere Hälfte schließt eine Anhebung vollkommen aus.

Ebenso uneinig waren sich die Teilnehmer des apoInvestment Forums, was die Zukunft des europäischen Wirtschafts- und Währungsraumes betrifft. 42 Prozent der Teilnehmer sehen den baldigen Brexit und die (Wieder-)Einführung von Grenzkontrollen. Für 53 Prozent der Teilnehmer ist weder das eine noch das andere vorstellbar.

Bei der Frage nach der Entwicklung von 10jährigen Bundesanleihen rechnen 65 Prozent mit einer Rendite von null bis einem Prozent. Eine ebenso große Teilnehmergruppe war optimistisch, dass der Dax am Ende des Jahres bei über 10.000 Punkten abschließen wird.

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„Die Ergebnisse unserer TED-Umfrage zeigen, dass die Rahmenbedingungen für das professionelle Anlagegeschäft auch in den kommenden Jahren herausfordernd bleiben werden“, resümierte Volker Mauß, Leiter des Bereichs Institutionelle Anleger bei der apoBank. Umso wichtiger sei eine umfassende Beratung der Investoren im Hinblick auf Renditechancen und Emittentenrisiken. (tr)

Foto: Shutterstock

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