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10. Juni 2016, 12:33
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NNIP: Anhaltendes Wachstum der Weltwirtschaft

Die erfreulich nachhaltige Erholung auf den Arbeitsmärkten der entwickelten Länder sollte Investoren Mut machen, vor allem vor dem Hintergrund der markanten Umschwünge und Überraschungen, was die Konjunkturdaten in diesem Jahr betrifft. So jedenfalls skizziert NN Investment Partners (NNIP) die aktuelle Lage.

Valentijn-van-Nieuwenhuijzen in NNIP: Anhaltendes Wachstum der Weltwirtschaft

Valentijn-van-Nieuwenhuijzen, NN Investment Partners

Seit Mitte 2013 sind die Arbeitslosenquoten in den drei größten entwickelten Märkten (developed markets, “DM”), also den USA, der Eurozone und Japan, um etwa 0,75 Prozentpunkte pro Jahr gesunken. Damit sind die Aussichten für Arbeitssuchende, Einkommen und Verbraucherstimmung jetzt optimistischer.

Datenüberraschungen in den Industrieländern

Zwar ist das weltwirtschaftliche Bild noch etwas verschwommen, doch zeigt eine Analyse von NNIP, dass die Datenüberraschungen in den DM in den ersten vier Monaten dieses Jahres im Spektrum zwischen 13 und 88 rangierten, wobei “0” maximale Positivüberraschungen und “100” maximale Negativüberraschungen markieren. Dabei belaufen sich die Bandbreiten für die einzelnen Regionen auf 11 bis 97 (USA), 10 bis 96 (Eurozone), 13 bis 94 (Japan) und 1 bis 92 (Großbritannien). Laut der NNIP-Analyse variieren die Erwartungen der Ökonomen im Hinblick auf die Entwicklung in den DM stärker als dies in den vergangenen zwei Jahren der Fall war.

“Ökonomen weltweit tun sich schwer”

Dazu Valentijn van Nieuwenhuijzen, Head of Multi-Asset bei NNIP: “Es ist offensichtlich, dass es Ökonomen – weltweit – schwerfällt, eine Grundtendenz in der Konjunkturentwicklung auszumachen. Entsprechend haben internationale Investoren Mühe, auf eine klare Marktrichtung zu setzen. Die Märkte bewegen sich immer noch seitwärts, und das liegt zum Teil auch an den Wirtschaftsdaten, aus denen sich keine klaren Trends ablesen lassen. Hinzu kommt die abwartende Haltung der Investoren im Vorfeld der Brexit-Abstimmung am 23. Juni in Großbritannien. Das liegt teilweise auch an der hohen allgemeinen Unsicherheit, von den Konjunkturdaten über die Geldpolitik bis hin zur innen- und außenpolitischen Arena.”

Dabei dürfe man die aktuellen Herausforderungen natürlich nicht aus den Augen verlieren, denn daraus könnten tatsächlich einige der größten Probleme entstehen, die Pessimisten bereits voraussehen. Andererseits mag es auch so sein, dass wir aufgrund der allgegenwärtigen Unkenrufe positivere Trends bislang übersehen haben – insofern sind die Aussichten vielleicht gar nicht so schlecht, so van Nieuwenhuijzen. (fm)

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