BMO Global AM optimiert Responsible Funds Familie

BMO Global Asset Management hat die Klimawandel-Leitlinien seiner Responsible Funds neu bewertet und schließt in diesem Zusammenhang alle Unternehmen mit fossilen Brennstoffreserven aus.

Schmelzende Pole gelten als sichtbarstes Zeichen des Klimawandels.
Schmelzende Pole gelten als sichtbarstes Zeichen des Klimawandels.

Die Anlagepolitik gilt ab sofort für die globalen und Schwellenländerstrategien der Responsible Funds-Familie und ab 1. Januar 2020 für alle Fonds. Sie ist Teil einer neuen Anlagepolitik, mit der Anleger in verantwortungsvolle Fonds die globale Energiewende unterstützen können, und betrifft die Haltung der Fonds gegenüber allen treibhausgasintensiven Branchen. Die neue Anlagepolitik wurde entwickelt durch das Governance and Sustainable Investment-Team von BMO Global Asset Management in enger Zusammenarbeit mit dem Responsible Investment Advisory Council, einem externen Beratergremium, dem unter anderem das geistliche Oberhaupt der Kirche von England, der Most Revd Justin Welby, angehört und das von dem früher für den Environment Agency Pension Fund tätigen Howard Pearce geleitet wird.

Die neue Anlagepolitik trägt der Tatsache Rechnung, dass Investoren, die in nach ethischen Maßstäben zusammengestellten Fonds angelegt sind, zunehmend Investments in fossile Brennstoffförderer vermeiden wollen. Entsprechend existieren mittlerweile unterschiedlichste Ausstiegsstrategien für institutionelle Anlagen in Höhe von über fünf Billionen US-Dollar.

Die revidierte Anlagepolitik gilt für folgende Fonds:

  • Responsible UK Equity Growth Fund
  • Responsible UK Income Fund
  • Responsible Global Equity Fund
  • Responsible Sterling Bond Fund
  • Responsible Global Emerging Markets Equity Fund

Ab dem 1. Januar 2020 greift die neue Anlagepolitik dann auch für alle Strategien innerhalb der Responsible Funds-Familie mit Schwerpunkt Großbritannien, weil fossile Brennstoffförderer einen großen Teil der britischen Benchmark ausmachen. Alle Fonds der Responsible Funds-Familie werden ab dem 1. Januar 2010 frei von fossilen Brennstoffen sein.

„Wir wissen, dass sich die weltweiten Temperaturen um mehr als die in den Pariser Verträgen stipulierten 2°C erhöhen würden, wenn alle bis heute bekannten Reserven gefördert und verbrannt würden. Wir sind daher zu der Einschätzung gelangt, dass Anlagen in Unternehmen mit fossilen Brennstoffreserven immer weniger mit den ethischen und nachhaltigen Zielen der von uns verwalteten verantwortlichen Strategien vereinbar sind. Auch institutionelle und Retailanleger zeigen ein immer stärkeres Interesse an Strategien, mit denen sie Anlagen in diese Unternehmen vermeiden können. Allerdings ist die Auswahl an entsprechenden Produkten am Markt sehr gering. Indem wir diese Anlagepolitik nicht nur für einen einzelnen Fonds, sondern unsere gesamte Responsible Funds-Familie implementieren, bieten wir Anlegern diverse Strategien, mit denen sie ihrer Überzeugung folgen und gleichzeitig langfristige Erträge anstreben können“, erläutert Vicki Bakhshi, Director im Governance and Sustainable Investment-Team.

Der Ausschluss von Unternehmen sei nur ein Aspekt. Wie bei anderen Themen versuchten die genannten Fonds auch beim Klimawandel, positiv Einfluss zu nehmen, d.h. Kapital in Unternehmen zu lenken, die nachhaltig agieren oder Lösungen für globale Herausforderungen wie den Klimawandel bereitstellten.

„Wir haben auch den Anspruch, Kapital verantwortungsvoll zu verwalten. Sowohl in den Responsible Funds-Strategien als auch generell in unseren Investments nutzen wir weiterhin unseren Einfluss als Anleger, um im Kontakt mit Unternehmen und politischen Entscheidern für Strategien zu werben, die die Energiewende ermöglichen“, so Bakhshi weiter. (fm)

Foto: Shutterstock

 

 

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