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12. Oktober 2017, 13:13
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Die fünf wichtigsten Trends am europäischen ETP-Markt

ETPs konnten im laufenden Jahr weltweit mehr Nettozuflüsse verzeichnen, als im bisherigen Rekordjahr 2016. Das meldet Blackrock. Patrick Mattar aus dem Ishares Kapitalmarkt-Team kommentiert die fünf Trends am europäischen Markt. Gastbeitrag von Patrick Mattar, Ishares.

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Immer mehr Anleger setzen auf passive Investmentprodukte.

Von Anfang Januar bis Ende September flossen summieren sich die Nettozuflüsse in den ETP-Markt weltweit auf 458 Milliarden US-Dollar. Damit wurde der bisherige Höchststand aus dem Jahr 2016 (378,4 Milliarden US-Dollar) überholt.

Zur Kategorie der ETPs zählen alle intraday-börsengehandelten Produkte, die ein Portfolio investierbar machen. Hierzu gehören Exchange Traded Funds (ETFs), Exchange Traded Commodities (ETCs), Exchange Traded Notes (ETNs) und Exchange Traded Instruments (ETIs).

Auch in Europa sind ETPs beliebt, es lohnt sich, einen genaueren Blick auf den Markt zu werfen. Die Entwicklung lässt sich in fünf Themen darstellen:

1. Zuflüsse in europäische Aktien halten an

Der September war für ETPs auf europäische Aktien, die in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) gelistet sind, ein weiterer positiver Monat. Diese Produktkategorie verbucht nun schon seit 13 Monaten infolge positive Mittelzuflüsse – länger als je zuvor. Der Appetit der US-Anleger auf europäische Aktien lässt jedoch offenbar nach.

Da die europäischen Wachstumsaussichten besser werden, scheint die Währung eine zunehmend wichtige Rolle zu spielen. Der Dollar-Kursgewinn im September könnte US-Anleger dazu ermuntert haben, in heimische Aktien mit Dollar-Exposure zurückzukehren.

2. Schwellenländer weiterhin gefragt

Der September war der achte Monat in Folge, in dem Schwellenländer-ETPs, die in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) gelistet sind, Nettozuflüsse verzeichneten. Der Großteil des frischen Kapitals floss in breit anlegende Produkte, da Anleger ihr Instrumentarium erweitern, um Zugang zu Emerging Markets zu erhalten. Futures auf Schwellenländermärkte werden teurer, so dass ETFs sich als kosteneffiziente Alternative anbieten.

3. US-Finanzwerte im Fokus

Für ETPs auf den US-Finanzsektor, die in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) gelistet sind, war der September mit Zuflüssen in Höhe von 0,5 Milliarden Dollar der beste Monat aller Zeiten. Marktteilnehmer erwarten, dass eine möglicherweise bevorstehende US-Zinserhöhung die Profitabilität von US-Banken erhöhen wird.

Seite zwei: Gold und Roboter

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