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1. März 2017, 11:05
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Dividendenaktien bringen das Depot auf Touren

Die jüngsten Inflationsdaten deuten auf eine weitere Beschleunigung des Preisauftriebs in Deutschland hin. Sparbücher und Festgelder können mit der Geldentwertung nicht mithalten, weshalb dringend Handlungsbedarf besteht.

Dividendenaktien

Dividendentitel sind eine Bereicherung für jedes Depot.

Wer der Zinsflaute entgehen will, muss daher renditestärkere Anlagen in Betracht ziehen. So erwirtschaften die Dax-Unternehmen derzeit eine Dividendenrendite von durchschnittlich rund 2,5 Prozent, die MDax-Unternehmen schaffen sogar über drei Prozent. Darauf weist die Aktion “Finanzwissen für alle” der Fondsgesellschaften hin.

Diversifikation ist wichtig

Dividendenstarke Unternehmen sind besonders attraktiv, denn sie haben zumeist mehr Eigenkapital und stabilere Einnahmen. Deshalb schwanken ihre Kurse auch weniger stark. In den letzten 45 Jahren stammte der Gesamtertrag europäischer Aktien gemessen am MSCI Europa zu knapp 40 Prozent aus Dividenden und zu rund 60 Prozent aus Kursgewinnen. Allerdings sind einzelne Aktien nicht jedermanns Sache.

Nicht jeder Sparer verfügt über die Möglichkeit, sein Erspartes über verschiedene Gesellschaften und Aktien aus mehreren Branchen zu streuen, um das Kursrisiko in seinem Depot zu senken. Denn geht es einem Unternehmen schlecht, kürzt es oftmals die Ausschüttungen. Entscheidend ist also, solche Unternehmen auszuwählen, die auch künftig stabile Dividenden versprechen.

Fonds bieten breites Angebot

Wem die Auswahl zu komplex ist, für den könnten Aktienfonds mit dividendenstarken Werten eine interessante Alternative sein, etwa zur Beimischung. Denn hier streuen Fondsmanager das Risiko und Anleger erhalten ein breites Sortiment verschiedener Aktien. Gehen die Ausschüttungen einzelner Unternehmen zurück, können die Dividenden anderer Unternehmen den Rückgang ausgleichen.

Wie hoch der Anteil solcher Fonds am Gesamtvermögen sein sollte, hängt vom Sparer und seinen Zielen, der Anlagedauer, Depotzusammensetzung und der persönlichen Risikobereitschaft ab. Möglich sind auch Sparpläne. (tr)

Foto: Shutterstock

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