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14. September 2017, 07:53
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Höhenflug bei ETF gestoppt – vorerst

Der August war der schwächste Monat im Neugeschäft von börsennotierten Indexfonds. Nur 3,2 Milliarden Euro flossen laut Lyxor dem Segment europaweit netto zu. In den ersten acht Monaten des Jahres lag der Wert allerdings bereits bei 64,3 Milliarden Euro.

ETF-ETFs in Höhenflug bei ETF gestoppt – vorerst

Börsennotierte Indexfonds jagen im Absatz von einem Rekord zum nächsten.

Angesichts zunehmender geopolitischer Risiken setzen die Anleger im August vor allem auf Sicherheit. Mit zwei gut Milliarden Euro floss deutlich mehr frisches Geld in Anleihen-ETFs als in Aktienprodukte. ETFs auf Investment Grade Anleihen sammelten rund 900 Millionen Euro ein,  Staatsanleihen aus den entwickelten Staaten insgesamt 724 Millionen Euro. Inflationsgeschützte ETFs erzielten einen Nettozuwachs in Höhe von 233 Millionen Euro. Aus dem Bereich der Hochzinsanleihen flossen hingegen 68 Millionen Euro ab.

Aktien-ETFs aus den Industrieländern gefragt

Die Nettomittelzuflüsse im Aktienbereich summierten sich im August auf 1,2 Milliarden Euro. Gefragt waren vor allem Aktien-ETFs aus den entwickelten Volkswirtschaften. Fast 800 Millionen Euro neues Geld floss in die europäischen Aktienmärkte, 460 Millionen in die US-amerikanischen Aktienmärkte. Bereits zum dritten Mal in Folge mussten Smart Beta ETFs im August leichte Rückflüsse (39 Millionen Euro) hinnehmen. Diese bezogen sich allerdings hauptsächlich auf Japan ETFs. Value- und Momentumstrategien konnten demgegenüber Nettomittelzuflüsse erzielen. Das insgesamt am europäischen Markt verwaltete ETF-Volumen betrug Ende August 585 Milliarden Euro. (fm)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Der Rückgang im Neugeschäft ist meiner Meinung nach darauf zurückzuführen, weil immer mehr Menschen erkennen dass die Spielregeln im Anlagegeschäft einseitig von der Hochfinanz bestimmt werden. Wer im Internet die Studie der ETF Zürich wem_gehoert_nun_die_Welt.pdf und wem_gehoeren_die_maechtigen_Ratingagenturen.pdf eingibt und dann noch glaubt, dass nicht manipuliert wird, muss schon sehr naiv sein.
    Dass die Hochfinanz auch die Mainstreampresse bestimmt und mittels Politiker noch die passenden Gesetze erlassen kann, tut das übrige.
    Aber wie schon Abraham Lincoln feststellte: „Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.“

    Kommentar von H. Braun — 14. September 2017 @ 08:46

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