Merck Finck sieht Dax nahe des Allzeithochs

Aktuell stehen politische Ereignisse weiter ganz oben auf der Agenda. Hierauf achten auch die Marktteilnehmer, die im Moment stark auf Nachrichten seitens der Politik sensibilisiert sind.

Robert Greil hält die Risiken der Frankreich-Wahl für überschätzt.

Nach dem heutigen ersten Aufeinandertreffen von Angela Merkel mit Donald Trump und dem ebenfalls heute startenden Baden-Badener G20-Gipfel der Finanzminister und Notenbankgouverneure finden nächstes Wochenende mit dem EU-Gipfel in Rom und der Saarland-Wahl am Sonntag zwei weitere nennenswerte politische Ereignisse statt.

Zahlreiche Konjunkturdaten

Auf Seiten der Makrodaten steht wieder die „PMI“-Woche mit den vorläufigen März-Umfrageergebnissen unter Einkaufsmanagern unter anderem in Euroland inklusive Deutschland, den USA sowie Japan auf der Agenda. Hinzu kommen am Donnerstag Eurolands Januar-Leistungsbilanz sowie das Verbrauchervertrauen im Februar und am selben Tag noch das deutsche GfK-Konsumklima.

In den USA stehen zudem am Freitag neue Auftragseingangszahlen für langlebige Wirtschaftsgüter und in Großbritannien am Dienstag der Inflationsbericht sowie am Donnerstag die Einzelhandelsumsätze für Februar an.

Risiken werden überschätzt

Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers schätzt ein: „Das Allzeithoch im Dax dürfte in Kürze getestet werden – zum Überschießen wären aber wohl weitere ‘Good News‘ nötig.“ Nach den Wahlen in den Niederlanden blickten die Märkte jetzt gebannt auf Frankreich. „Doch auch hier dürften nicht wenige Investoren das Risiko eines anti-europäischen Ausgangs überschätzen. Zahlreiche Einkaufsmanager-Umfrageergebnisse sollten diese Woche die gute Stimmung der Unternehmen weitgehend bestätigen“, fügt Greil hinzu. (tr)

Foto: Merck Finck

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