26. Mai 2017, 12:13
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

Lf Rdermenge in Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Opec beschließt Beibehaltung der Ölfördermengenkürzung um weitere neun Monate.

Die OPEC-Mitglieder und andere Förderländer haben unter Federführung Russlands die bereits bestehenden Produktionskürzungen um neun Monate verlängert. Dass an dem Treffen auch Förderländer teilgenommen haben, die nicht der OPEC angehören, soll Einheit und Entschlossenheit unter den Produktionsländern symbolisieren. Dass der Zeitraum der Produktionskürzungen durch die Verlängerung nun bis nach der russischen Präsidentschaftswahl im März nächsten Jahres andauert, verdeutlicht Putins Interesse, die Preise im Vorfeld der Wahl zu unterstützen. Die Entscheidung war von den Märkten bereits im Vorfeld weitestgehend eingepreist worden, was den heutigen Kursrückgang von fast fünf Prozent erklärt.

Übergewichtung von Ölwerten

Die Rohölbestände sind bereits in den vergangenen Wochen allmählich gesunken. Diese Entwicklung sollte nun Fahrt aufnehmen, weil in den Raffinerien weltweit die Turnaround-Saison beginnt. Die Ankündigung der OPEC stützt unsere Annahme, dass die Ölpreise weiter steigen werden und dass die Preiskurve am Terminmarkt invers werden dürfte, weil der Sommer bevorsteht. In unseren Portfolios gewichten wir auf Öl basierende Energiewerte weiterhin über, unter anderem durch Positionen in US-Benzin. Wir gehen zudem davon aus, dass Öl der Sorte Brent in der zweiten Jahreshälfte, wenn die Märkte wieder ausgeglichen sind, höher gehandelt wird als heute.

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bankschließfächer: Inhalt sollte versichert sein

Wo sind Wertsachen sicher verwahrt? Schwierige Frage. Die Polizei warnt, dass Diebe in einer Wohnung fast jedes Versteck finden und ein eigener Tresor ist eine teure Angelegenheit. Viele Menschen deponieren darum zum Beispiel Schmuck oder Briefmarken- und Münzsammlungen in Bankschließfächern. Doch auch die Sicherheit von Tresoren stößt hin und wieder an ihre Grenzen: Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen gelang es Dieben in den vergangenen Jahren Schließfächer zu plündern.

mehr ...

Immobilien

So günstig wie nie – trotzdem steigen Preise für Wohnimmobilien weiter an

„Winterstarre“ und „Frühlingserwachen“ bei den Preisen für private Wohnimmobilien waren einmal: Nach den recht einheitlichen Preisanstiegen um rund ein Prozent im April, setzte sich die Preissteigerung im Mai fort. So sind beispielsweise Bestandsimmobilien im Vergleich zum Vormonat um 2,24 Prozent teurer geworden und legten damit am stärksten zu.

mehr ...

Investmentfonds

US-Notenbank dürfte Erwartungen einer schnellen Zinssenkung enttäuschen

Die US-Notenbank Fed dürfte die Erwartungen der Marktteilnehmer, die mit einer raschen Zinssenkung rechnen, enttäuschen. Dieser Auffassung ist Philippe Waechter, Chefvolkswirt des französischen Investmenthauses Ostrum Asset Management, einer Tochtergesellschaft von Natixis Investment Managers, in seinem Gastbeitrag.

mehr ...

Berater

Ostangler Brandgilde bietet ab sofort Cyberversicherung

Immer mehr Unternehmen sind für Cyber-Risiken sensibilisiert. Die Suchanfragen nach Cyberversicherungen bei Google stiegen in den vergangenen Monaten signifikant. Dennoch stehen diese Versicherungen zum Teil in der Kritik, da viele Versicherer noch an ihren Risikomodellen arbeiten und die tatsächlichen Cyber-Gefahren sowie deren Auswirkungen schwer einschätz- und bezifferbar sind.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Top 5 der Woche: Sachwertanlagen

Was waren die interessantesten Sachwert-Themen und Meldungen der Woche? Welche Beiträge wurden von den Cash.Online-Lesern besonders häufig geklickt? Unser Wochen-Ranking zeigt das Wichtigste auf einen Blick.

mehr ...

Recht

BFW: Enteignete Unternehmen bauen nicht

Berlin hatte vor einigen Tagen, wie von uns berichtet, als erstes Bundesland die Enteignung von Wohneigentum angekündigt. Aufgrund akuten Wohnungsmangels ist das Thema in den letzten Wochen ganz oben auf der Agenda. Nun meldet sich der auch BFW Landeverband Berlin/Brandenburg dazu und warnt davor, große private Wohnungsunternehmen zu enteignen.

mehr ...