10. Januar 2018, 10:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Goldsektor: Wird das Jahr 2018 ein Klassiker?

War 2017 noch ein Jahr der Konsolidierung mit Reformen und moderatem Wachstum, ist das wirtschaftliche Umfeld für Gold derzeit sehr unterstützend. Daher erwarten die Kapitalmanager von Bakersteel positive Entwicklungen am Markt für Gold und Goldaktien.

Goldsektor: Wird das Jahr 2018 ein Klassiker?

Viele Goldproduzenten haben ihre Kapitaldisziplin verbessert und sich auf die Renditen der Aktionäre konzentriert.

Im Zuge einer Erholung des Sektors sei der Goldpreis 2017 in US-Dollar um 13,1 Prozent gestiegen, aufgrund des starken Euros jedoch um 0,8 Prozent in Euro gefallen, während Goldaktien im Jahresverlauf plus 11,8 Prozent in US-Dollar rentiert haben und um 1,9 Prozent in Euro gefallen seien.

Nach der starken Performance des Jahres 2016 haben Goldaktien laut Bakersteel im letzten Jahr Anzeichen einer Konsolidierung gezeigt, wobei eine gemischte Performance die Notwendigkeit unterstrich, sich auf Qualitätsunternehmen zu konzentrieren.

Physisches Gold bleibt stark

Seit dem Dezember 2015 habe Gold nach einem fünfjährigen Bärenmarkt etwa 23 Prozent zugelegt, was auf anhaltend niedrige Realzinsen und die akkomodierende Geldpolitik der Zentralbanken, sowie das Ende der zyklisch bedingten US-Dollar-Festigung und die Unsicherheit über die globalwirtschaftlichen und geopolitischen Aussichten zurückzuführen sei.

Trotz dreier Zinserhöhungen durch die US-Notenbank seien die Realzinsen nahezu unverändert geblieben, während das wachsende US-Defizit und steigende Staatsschulden den US-Dollar weiter unter Druck setzen werden.

Weiterhin seien Käufe von physischem Gold an diversifizierende Anleger stark geblieben, wobei sich insbesondere die Nachfrage nach Münzen, Barren und Gold-ETFs in Deutschland und dem Rest Europas verstärkt habe.

Weniger Aufmerksamkeit für Goldsektor

Trotz des leichten Zuwachses für Gold und ausgewählte Goldproduzenten haben der Goldsektor und Realwerte laut Bakersteel 2017 weniger Aufmerksamkeit der Investoren erhalten als im Vorjahr, hauptsächlich wegen lebhaften Aktienmärkten und der sogenannten “Risk-on”-Stimmung.

So seien die Marktteilnehmer im vergangenen Jahr auf steigende Aktienmarktindizes und Bewertungen von Finanzanlagen fokussiert gewesen, so zum Beispiel im Falle von Kryptowährungen wie Bitcoin.

Dessen dramatische Preisvolatilität und spektakulärer Anstieg in der zweiten Jahreshälfte habe bei Medien, Investoren und Öffentlichkeit pure Faszination hervorgerufen.

Seite zwei: Welle des Optimismus

Weiter lesen: 1 2 3 4

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Google: “Nicht der Kern unserer DNA“

Cash. sprach mit Jan Meessen, Industry Manager Insurance bei Google Deutschland, über die Unterstützung der Versicherungskonzerne bei der digitalen Transformation, einen möglichen Einstieg ins Versicherungsgeschäft und persönliche Beratung für “Digital Natives“.

mehr ...

Immobilien

Scheidung und Hausverkauf: Finanzielle Verluste vermeiden

Lassen sich Paare mit Immobilieneigentum scheiden, stehen sie vor der Frage, was mit dem Haus oder der Wohnung geschieht. Der Immobiliendienstleister McMakler gibt Tipps, welche Schritte Paare unternehmen sollten, um finanzielle Verluste zu vermeiden und zu einer sinnvollen Lösung zu kommen.

mehr ...

Investmentfonds

Die Volatilität ist zurück

Mit der Verunsicherung der Anleger bleibt auch die Volatilität an den Märkten. Doch Auslöser für die Schwankungen ist nicht allein Unsicherheit. Die Volatilität bleibt, aber das ist nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen und Anleger können sich zudem schützen.

mehr ...

Berater

Deutsche Bank: IT-Vorstand Kim Hammonds tritt zurück

Der Vorstandsumbau bei der Deutschen Bank geht weiter: Nach nur gut eineinhalb Jahren in der Topetage verlässt IT-Vorstand Kim Hammonds das größte deutsche Geldhaus, wie das Institut am Mittwochabend in Frankfurt mitteilte.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia-Investitionen in Irland und Deutschland

Die Patrizia Immobilien AG meldet den Ankauf eines Bürogebäudes in Dublin sowie von projektierten Studenten- und Businessapartments in Leipzig und Mainz.

mehr ...

Recht

Immobilienkauf: Notartermin platzt – kein Schadensersatz

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit seinem Urteil vom 13. Oktober 2017 – AZ.: V ZR 11/17 – die Haftung eines potenziellen Verkäufers einer Eigentumswohnung bei einem geplatzten Notartermin nur in Ausnahmefällen bejaht.

Gastbeitrag von Oliver Renner, Rechtsanwälte Wüterich Breucker

mehr ...