5. Oktober 2018, 08:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Schmerzensgeld für eine rosige Zukunft

Wer in den letzten Jahren sein Geld in den Schwellenländern (Emerging Markets) investiert hat, konnte in dieser Zeit beachtliche Gewinne erwirtschaften. Dass Emerging Marktes boomen, dürfte sich also herumgesprochen haben.

Die Bröning-Kolumne

Schmerzensgeld für eine rosige Zukunft

“In Schwellenländern gelten andere Regeln. Kurzfristige Einbrüche an den Märkten müssen in Kauf genommen werden.”

Alleine 2017 stiegen die Kurse von Fonds, die beispielsweise auf chinesische Aktien setzen, um durchschnittlich 44 Prozent. Indische oder brasilianische Aktienfonds legten um 41  Prozent beziehungsweise 24 Prozent zu.

In den ersten neun Monaten 2018 hat sich das Blatt dagegen komplett gewendet. Aus den teils sehr hohen Gewinnen sind binnen kurzer Zeit hohe Verluste geworden, zum Beispiel minus 20 Prozent bei brasilianischen oder minus 42 Prozent bei türkischen Aktienfonds (alle Zahlen in USD).

Auf der Gewinnerseite stehen dieses Jahr überwiegend die Märkte der entwickelten Länder, allen voran die Aktienindizes der US-Amerikaner.

Was ist passiert? Gelten die vorherrschenden und nur schwer zu widerlegenden Argumente für die Emerging Marktes nicht mehr?

Trägt sich der Aufschwung selbst?

Eine junge und wachsende Bevölkerung, eine in vielen Fällen niedrigere Staatsverschuldung als in den entwickelten Ländern und ein meist sehr hohes Wirtschaftswachstum sprechen eine klare Sprache.

Auch haben sich in den letzten Jahren die Stimmen gemehrt, dass sich der Aufschwung in den Schwellenländern mittlerweile selbst trägt.

Konkret hieße das, viele Schwellenländer sind stark genug, um sich im globalen Finanzmarkt ohne die Hilfe der großen Investoren aus New York und London zu behaupten.

Seite zwei: Drei wesentliche Treiber

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bilanz 2019: Stuttgarter Versicherung mit zweistelligem Plus in der bAV

Die Stuttgarter Versicherung hat ihre Geschäftszahlen für 2019 vorgelegt. Das Unternehmen meldet aus allen Sparten Zuwächse. Insbesondere die betriebliche Altersvorsorge verzeichnete Steigerungen im zweistelligen Prozentbereich. Und auch das Geschäft mit der nachhaltigen sowie fondsgebundenen Altersvorsorge floriert. 

mehr ...

Immobilien

Blick ins Grundbuch: Was alles wichtig ist

Ob für den Immobilienkauf oder -verkauf, am Grundbuchauszug führt kein Weg vorbei. Denn der Grundbuchauszug enthält alle notwendigen Informationen, die für den Kauf- oder Verkaufsprozess bei Immobilien wichtig sind. Was genau ein Grundbuchauszug ist und wo der Antrag zur Grundbucheinsicht gestellt werden kann, erklären die Experten des Full-Service Immobiliendienstleisters McMakler.

mehr ...

Investmentfonds

China: Vom Schwarzen Schwan zum Seeungeheuer?

Wird sich der einfache Schwarze Schwan namens Coronavirus als Seeungeheuer entpuppen, das immer wieder auftaucht und die Volatilität an den Börsen nachhaltig beeinflussen könnte? Ein Gastbeitrg von Olivier de Berranger, Chief Investment Officer, und Enguerrand Artaz, Fondsmanager, La Financière de l‘Échiquier.

mehr ...

Berater

So teuer wie nie: Trotz Klimapaket steigen die Strompreise

Wer ein Unternehmen führt, muss nicht nur den Stromverbrauch, sondern auch die korrespondierenden Kosten im Auge behalten. Obwohl der Preis für Gewerbestrom grundsätzlich unter dem für Privatkunden liegt, betrifft viele Betriebe die Erhöhung der Strompreise – vor allem kleine und mittelständische Unternehmen tragen gemeinsam mit Privathaushalten einen Großteil der Kosten. In diesem Jahr steigert jeder zweite Grundversorger die Aufwendungen für Energie.

mehr ...

Sachwertanlagen

UDI-Emission “te Solar Sprint IV” vor dem Totalverlust?

Die Emittentin der im Oktober 2016 aufgelegten Vermögensanlage “te Solar Sprint IV” warnt vor der Gefahr eines vollständigen Forderungsausfalls eines ausgereichten Nachrangrangdarlehens. Den Anlegern droht dann wohl der Totalverlust ihres Investments.

mehr ...

Recht

„Jetzt kann Mietendeckel-Wahnsinn gestoppt werden“

„Das Land Berlin begeht mit dem Gesetz zum Mietendeckel einen offenen Verfassungsbruch. Dieser Wahnsinn muss schnellstmöglich durch das Bundesverfassungsgericht gestoppt werden. Wir begrüßen sehr, dass der Antrag auf ein Normenkontrollverfahren nun die erforderliche Unterstützung im Bundestag hat. Jetzt kann dieser wohnungspolitischen Geisterfahrt in Karlsruhe ein Ende gesetzt werden“, sagte Andreas Ibel, Präsident des BFW Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, heute in Berlin.

mehr ...