Aktiv versus passiv: Anleger müssen nicht wählen

Die Diskussion über aktives versus passives Investieren wird bisweilen sehr heftig geführt. Warum es kein Entweder-oder, sondern eher ein Sowohl-als-auch geben sollte.

Gastbeitrag von Thomas Romig, Assenagon Asset Management

Thomas Romig: „Die Studie unseres Hauses zeigt, dass aktives Management Mehrwert bringt.“

Wer die weniger populären Segmente des Kapitalmarktes nutzen will, kommt an wirklich aktiven Strategien nicht vorbei. Bei klassischen Core-Investments, wie etwa globalen Aktien, können Anleger mit einem passiven Produkt auf einen Index wie den MSCI World einen Teil ihres Portfolios gut füllen.

Beispiele für Satelliten im Portfolio sind besicherte Anleihen (ABS), spezielle Small-Cap-Strategien für kleine- und mittelgroße Aktiengesellschaften oder Anlagen in Frontier-Märkten.

Diese Strategien sind in der Regel nicht als Exchange Traded Fund (ETF) erhältlich. Wer davon profitieren will, muss auf aktives Management zurückgreifen.

Wann lohnt aktives Portfolio-Management

Um die Vorurteile gegenüber aktivem Management zu prüfen, haben wir in einer Studie untersucht, ob sich aktives Portfolio-Management auch in einem breiten Aktien-Universum lohnt.

Dazu wurden alle Investmentfonds für europäische Aktien aus den Morningstar-Kategorien „alle Unternehmensgrößen“ sowie „Standardwerte gemischt“ mit einem ETF auf den Aktienindex MSCI Europe verglichen.

Betrachtet wurden rollierende Zeitspannen von drei Jahren über einen gesamten Zeitraum von fünf Jahren. Was dem empfohlenen Anlegehorizont eines Aktieninvestors entspricht.

Seite zwei: Kosten genau aufgeschlüsselt

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