23. Juli 2019, 07:25
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Das nächste Google”: Wie StartMark die Branche angreifen will

Startschuss für StartMark: Der Wertpapierprospekt des Startup-Finanzierers aus Düsseldorf für ein in Deutschland in dieser Form bislang einmaliges “Security Token Offering” hat erfolgreich die Wertpapierprüfung der Finanzaufsicht BaFin durchlaufen. Schon ab 100 Euro können Anleger in ein Portfolio von Startup-Unternehmen investieren und daran partizipieren, wenn vielleicht auch das „nächste Google” dabei ist. Die Anleger-Rendite soll bei 10 bis 20 Prozent p.a. liegen.

Crowdfunding-shutt 397839646 in “Das nächste Google”: Wie StartMark die Branche angreifen will

„Die TV-Show ‚Höhle der Löwen’ hat schon Millionen Menschen in Deutschland begeistert – aber tatsächlich professionell in neue Geschäftsideen zu investieren, ist bislang sehr wenigen Großanlegern vorbehalten”, sagt StartMark-Gesellschafter und Geschäftsführer Ralf Heine.

“Demokratisierung der Rendite” dank Blockchain

„Zwar kann man hier und da mal in ein einzelnes Jungunternehmen via Crowdinvesting Geld stecken, es fehlt dann aber die Risikostreuung.”

StartMark hingegen verteilt wie ein großer Risikokapital-Fonds das Anlegergeld auf eine Vielzahl von aussichtsreichen Startups, die zunächst intensiv geprüft, später dann von StartMark-Unternehmensberatern auf ihrem Weg zum Geschäftserfolg begleitet werden.

Ermöglicht wird die „Demokratisierung der Rendite” (Ralf Heine) durch den Einsatz der Blockchain-Technologie zur Digitalisierung des Geldanlageprozesses.

Verzicht auf herkömmliche Urkunden

Mit dem Kauf eines Tokens über die Plattform erwirbt der Anleger einen Anteil an einer digitalen Schuldverschreibung, deren Prospekt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am 15. Juli gebilligt wurde.

Herkömmliche Urkunden müssen nicht mehr erstellt werden. Dadurch werden Kosten gespart und Kleinstbeteiligungen lassen sich problemlos verwalten. Abschlussprovisionen wie etwa Ausgabeaufschläge bei Fonds gibt es nicht, der Vertrieb erfolgt ohne Vermittler direkt über das Internet.

Das Potenzial für Startup-Finanzierung in Deutschland ist nach StartMark-Analysen enorm. Obwohl der Umbruch zur Digitalwirtschaft im vollen Gange ist, haben vor allem Startups in der sehr frühen Phase oft große Schwierigkeiten, die notwendige Anschubfinanzierung zu bekommen.

50 Millionen Euro sind das Ziel

„Als deutsches Unternehmen hätte Google wohl lange Zeit in der Garage verbringen müssen”, sagt CEO Ralf Heine. „Und unser Fokus liegt zunächst ganz klar auf Deutschland, besonders auf NRW, weil wir hier sehr viel Potential sehen.“ Für seine Startup-Investments hat StartMark unter anderem E-Commerce, Fintechs sowie Foodtechs im Auge.

Insgesamt will StartMark 50 Millionen Euro für ihre Token einsammeln. Neben laufenden Gewinnbeteiligungen wird eine Wertsteigerung des Tokens in Aussicht gestellt: Mit Fälligkeit der unterliegenden Schuldverschreibung nach 15 Jahren rechnet StartMark mit einer Verdreifachung des Tokenwertes.

Besondere Aktionen für Anleger

Zum Start des Angebots von StartMark können sich Anleger über zwei besondere Family & Friends-Aktionen freuen:

Wer vom 1. August bis 30. September mindestens 1.000 Token kauft, erhält einen Discount von 30 Prozent auf den Ausgabepreis von 1 € pro Token; wer wiederum vom 1. Oktober und bis zum 30. November mindestens 500 StartMark-Token kauft, bekommt immerhin noch einen Nachlass von 10 Prozent auf den Ausgabepreis.

Ab dem 1. Dezember kann jeder Anleger mit mindestens 100 € dabei sein. Teilnehmen kann jeder, der sich auf der StartMark-Webseite registriert. Es besteht nach oben kein Limit für Anleger, maximal können bei der ersten Aktion jedoch insgesamt nur 1 Mio. Token gekauft werden, bei der zweiten nur 2 Mio. Token.

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Telefonica und Allianz starten Glasfaserprojekt in Deutschland

Der spanische Telekomkonzern Telefonica hat sich beim Glasfasernetz-Ausbau die Allianz als Partner an Bord geholt. Beide Konzerne sollen jeweils zur Hälfte am Gemeinschaftsprojekt beteiligt sein, teilten sie am Donnerstag in Madrid und München mit.

mehr ...

Immobilien

Karlsruhe weist Eilantrag gegen Berliner Mietendeckel ab

Kurz vor Inkrafttreten der zweiten Stufe des umstrittenen Berliner Mietendeckels hat das Bundesverfassungsgericht einen vorläufigen Stopp abgelehnt. Die Karlsruher Richter wiesen den Eilantrag einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts ab, die in Berlin 24 Wohnungen vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Die Halver-Kolumne: US-Wahl – So viel mehr als nur eine normale Wahl

Der politische Höhepunkt 2020 steht kurz bevor und die Börsen sind nervös. Aufgrund der unterschiedlichen Ausrichtung der US-Präsidentschaftskandidaten kann man getrost von einer Richtungswahl sprechen. Besonders spannend sind die Fragen, ob bzw. wann es einen Sieger gibt, ein knappes Ergebnis überhaupt akzeptiert oder sogar als Wahlbetrug bezeichnet wird. Die Halver-Kolumne

mehr ...

Berater

Zweiter Chef bei Exporo

Herman Tange verstärkt ab sofort das Management-Team der Crowdinvesting-Plattform Exporo als Co-CEO an der Seite von Simon Brunke und soll in den Vorstand der Exporo AG berufen werden, sobald die formellen Anforderungen dafür erfüllt sind.

mehr ...

Sachwertanlagen

Deutsche Finance mit 650-Millionen-Dollar-Closing in San Francisco

Der Asset Manager Deutsche Finance und SHVO Capital haben gemeinsam für ein institutionelles Joint Venture um die Bayerische Versorgungskammer den Gebäudekomplex „Transamerica Pyramid“ in San Francisco erworben.

mehr ...

Recht

Das sollten private Vermieter beachten

Die meisten Wohnungen gehören in Deutschland Privatleuten. Sie vermieten meistens nur ein oder zwei Einheiten. Kleinvermieter nutzen die Immobilie häufig als Kapitalanlage oder als Finanzierungsbeitrag zum Bau des Eigenheims. Worauf es für private Vermieter ankommt.

mehr ...