10. Juli 2019, 07:14
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FinSurtech iubel schafft Win-Win-Situation für Investoren

iubel.de sammelt mehr als zwei Millionen Euro von Investoren ein. Innovativ für ein Startup: Neben den üblichen Equity-Modellen bieten die Gründer ihren Investoren auch die Teilhabe über ein Investment-Vehikel an. So partizipieren vermögende Privatpersonen und Family Offices beispielsweise direkt an erfolgreichen Klagen im Diesel-Skandal partizipieren. Was iubel noch bietet.

 in FinSurtech iubel schafft Win-Win-Situation für Investoren

Erfolgreiches Gründer-Duo: Die Rechtsanwälte Dr. Jan Stemplewski (rechts) und Dr. Niclas Stemplewski (links)

Das Rechtssystem für jeden Einzelnen spürbar zu verbessern – Die Vision des Hamburger FinSurTech iubel.de überzeugt Investoren und Förderer gleichermaßen. Das junge Unternehmen sammelte insgesamt mehr als zwei Millionen Euro ein. Innovativ für ein Startup: Neben den üblichen Equity-Modellen boten die Gründer von iubel ihren Investoren auch eine Teilhabe über ein eigenes Investment-Vehikel an.

Win-Win-Situation für Investoren und Gründer

So können vermögende Privatpersonen und Family Offices direkt an erfolgreichen Klagen im Diesel-Skandal partizipieren. In den USA haben sich Gerichtsverfahren bereits als gefragte Anlageklasse etabliert. iubel bringt diese Investmentform nun auch in einem professionellen Rahmen nach Deutschland.

„Das Niedrigzinsumfeld belastet semi-professionelle Anleger nach wie vor erheblich und in unseren Gesprächen mit potenziellen Investoren haben wir ein großes Interesse an Anlagealternativen wahrgenommen“, sagt Rechtsanwalt und iubel-Mitgründer Dr. Jan Stemplewski.

Neuauflage bereits geplant

„Wir wiederum benötigen neben dem Kapital für die Unternehmensentwicklung auch Geld, um unsere Fälle abzusichern. Um diesen Bedarf von beiden Seiten zusammenzuführen, gehen wir einen für Startups eher ungewöhnlichen Weg und bieten bereits jetzt attraktiv verzinste, zeitlich befristete Investitionsmöglichkeiten an.“

Anleger können ihre Portfolios mit der konjunkturunabhängigen Anlageform Prozessfinanzierung diversifizieren, während iubel das bereitgestellte Kapital zur Deckung der Prozesskostenrisiken nutzt. Dieses Modell hat bei Investoren einen solchen Anklang gefunden, dass bereits eine Neuauflage geplant ist.

Im Laufe des Jahres ist der Start eines weiteren Vehikels zur Finanzierung von Diesel-Klagen geplant. „Mittelfristig wollen wir Investoren jedoch auch andere Verfahrensklassen, wie beispielsweise Kündigungsschutzklagen, zugänglich machen“, so Stemplewski.

Die Zeichen stehen auf Wachstum: Über 10.000 finanzierte Fälle bis 2021

Aktuell unterstützt iubel mit dem von ihm entwickelten Sofort-Rechtsschutz bereits mehr als 300 Klagen gegen den Volkswagen-Konzern. Insgesamt finanziert das Hamburger Startup zurzeit Ansprüche von mehr als 5 Millionen Euro für seine Kunden – mit Streitwerten von 1.000 bis 50.000 Euro. Die Erfolgsquote der bereits beendeten Verfahren liegt bei deutlich über 90 Prozent.

In den kommenden drei bis fünf Jahren ist die Strategie von iubel klar auf Wachstum ausgerichtet. Geplant ist, im Jahr 2021 mehr als 10.000 Rechtsuchenden zur Durchsetzung ihrer Ansprüche zu verhelfen.

So heben sie sich von der Konkurrenz ab

„Mit unserem Sofort-Rechtsschutz schließen wir eine Marktlücke für Finanzierungen von Rechtsstreitigkeiten, da unser Service schon ab einem Streitwert von 1.000 Euro greift – klassische Prozessfinanzierer bieten ihre Dienstleistungen oft erst ab wesentlich höheren Streitwerten an. Dabei ist das Marktpotenzial für Fälle im niedrigeren Streitwertbereich enorm“, sagt Stemplewski.

„Wir sehen Prozessfinanzierung als wichtiges Produkt, das in der Form, in der wir es anbieten, vielen Menschen den Zugang zum Recht überhaupt erst ermöglicht. Mit unserer Kombination aus verschiedenen Finanzierungsarten wie dem klassischen Funding und innovativen Investment-Vehikeln sind wir sehr gut aufgestellt, dieses Marktpotenzial zu heben und unser Geschäft in den kommenden Jahren stark auszubauen.“

 

Foto: Malte Dibbern

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