25. Februar 2019, 12:14
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Handelsstreit: Ein paar Tage mehr Friede via Twitter

Noch ein paar Tage Ruhe im Handelsstreit hat US-Präsident Donald Trump China und den USA am Sonntagabend (US-Zeit) via Twitter gegönnt. Zunächst hatte Trump gedroht, den Konflikt weiter eskalieren zu lassen, weshalb die friedlichen Tweets überraschen.

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Vize-Premierminister der Volksrepublik China, Liu He, während eines Treffens mit Präsident Donald Trump im Oval Office.

Im Handelskonflikt zwischen den USA und China hat US-Präsident Donald Trump eine Frist zur Erhöhung der US-Strafzölle auf chinesische Importe verschoben. Das kündigte Trump am Sonntagabend (Ortszeit) auf Twitter an.

Gleichzeitig stellte er einen Gipfel mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Aussicht, sollte es zusätzliche Fortschritte bei den Gesprächen geben. Nach seinen Worten könnte das Treffen in seinem Club Mar-a-Lago in Florida stattfinden. “Ein sehr gutes Wochenende für die USA und China”, schloss Trump seinen Tweet. Nähere Angaben zur Fristverlängerung machte er nicht.

China und USA ziehen positive Bilanz

Auch China zog eine positive Bilanz der bisherigen Gespräche im Handelsstreit. Bei zentralen Streitpunkten wie Technologietransfers, dem Schutz geistigen Eigentums und Wechselkursen seien “erhebliche Fortschritte” erzielt worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag.

Am 1. März sollte ein 90-tägiger “Waffenstillstand” enden, den beide Seiten beim G20-Gipfel Anfang Dezember in Argentinien vereinbart hatten. Die USA hatten mit einer weiteren Eskalation in dem Konflikt gedroht, sollte es bis dahin keine Einigung geben: mit einer weiteren Erhöhung der US-Sonderabgaben auf chinesische Importe im Wert von 200 Milliarden Dollar von derzeit 10 auf 25 Prozent.

“Erhebliche Fortschritte”

Unterhändler Chinas und der USA hatten in den vergangenen Tagen in Washington verhandelt und nach Trumps Worten “erheblichen Fortschritt” bei den Handelsgesprächen erzielt. Am Freitag empfing der US-Präsident den chinesischen Vizeministerpräsidenten Liu He im Weißen Haus und sprach von einer “sehr guten Chance, einen Deal zu machen”. Das Weiße Haus hatte zuletzt erklärt, dass die Frist bis zum 1. März nicht zu halten sei.(dpa-AFX)

Foto: Oliver Contreras/CNP/AdMedia

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