Bidens Pläne sorgen für Renditechancen

Windkraftanlagen wie hier auf Maui, Hawaii, swerden wir unter US-Präsident Joe Biden sicherlich in den kommenden Jahren noch mehr sehen.

Die neue US-Regierung treibt den Umbau der Wirtschaft rasch voran. Am Montag (25. Januar 2021) kündigte Joe Biden eine Verstärkung des Prinzips „buy american“ an, versprach Förderung, aber auch verstärkte Lenkung, und betonte insbesondere die Bedeutung der erneuerbaren Energien und ihres Ausbaus für die US-Wirtschaft. „Für Anleger ergeben sich daraus Chancen. Vor allem ein Punkt in den Aussagen Bidens war überraschend und interessant“, sagt Ivan Mlinaric, Geschäftsführer der Quant.Capital GmbH.

Die Ankündigung des neuen US-Präsidenten Joe Biden erfolgte am späten europäischen Abend: “The executive action I’m taking also reiterates my strong support for the Jones Act and American vessels, and our ports, especially those important for America’s clean energy future and the development of offshore, renewable energy.” Überraschend daran war, dass Biden die für den Aufbau der Offshore-Windkraftanlagen notwendigen Schiffe direkt erwähnte. „Interessant auch insofern, als damit eine Vermutung aus dem November bestätigt wurde“, sagt Mlinaric. „Damals hatten wir alternative Investments aus Rendite- und Risikosicht analysiert und waren unter anderem auf diese Montageschiffe gestoßen.“ 

Spezialschiffe für den Windkraftausbau

Turbine Installation Vessels sind große Schiffe mit Spezialkranen und -anlagen zum Aufbau große Windturbinen im Meer. „Von diesen Schiffen gibt es weltweit gerade einmal 12“, so Mlinaric. Die USA sehen diese Technik als kritisch, weshalb eigene Schiffe gebaut werden sollen. „Für institutionelle Investoren bieten sich hier sehr interessante Einstiegsmöglichkeiten“, sagt Mlinaric. „Es entsteht eine quasi-garantierte Nachfrage, da im Rahmen des Jones Act zunächst nur die US-Schiffe den Ausbau der Offshore-Windkraft in den USA vorantreiben sollen.“ Mit seiner Ankündigung hat Joe Biden diese Einschätzung bestätigt.

Mehr Schiffstypen notwendig

Und dies umso mehr, da er sie mit dem „Jones Act“ verknüpfte, der besagt, dass zwischen zwei Punkten in US-Gewässern nur US-Schiffe Waren transportieren dürfen. „Zum Aufbau der jetzt vom Präsidenten geforderten Offshore-Windkraftanlagen sind 18 Schiffstypen nötig“, sagt Mlinaric. „16 dieser Schiffstypen sind unter den Bedingungen des Jones Act bereits vorhanden.“ Vor allem die schweren Schiffe zur Verankerung müssen jetzt noch gebaut werden. 

Sicherheit für Investoren

Für Investoren bedeutet die Ankündigung Bidens zweierlei: „Zum einen wird das Risiko noch einmal verringert, da die Schiffe neu gebaut werden müssen und dann auf Jahre ausgelastet sein werden“, so Mlinaric. „Zum anderen stehen die Schiffe aber auch ganz offensichtlich im Fokus der Biden-Regierung und genießen politischen Rückenwind.“

Das mindert nicht nur das Risiko, sondern stabilisiert auch die Renditeaussichten. Die umfassenden Pläne der Biden-Regierung für den weitreichenden Ausbau der Offshore-Energie werden die Auftragslage langfristig sichern. Gerade für die erste Generation an Schiffen lassen sich stabile zweistellige Renditen auf US-Dollar-Basis prognostizieren. „Wir freuen uns, dass wir das Thema frühzeitig identifiziert haben und unseren Investoren Zugang zu diesem außergewöhnlichen Investment bieten können.“

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