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12. Dezember 2017, 19:56
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Riesen-Krach bei Lloyd Fonds – Teichert muss gehen

Der Aufsichtsrat der Lloyd Fonds AG, Hamburg, hat beschlossen, mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Torsten Teichert Verhandlungen über eine vorzeitige Beendigung seiner Vorstandstätigkeit aufzunehmen. Auch ein Aufsichtsrat legt sein Mandat nieder.

 in Riesen-Krach bei Lloyd Fonds - Teichert muss gehen

Torsten Teichert ist schon seit 2001 Vorstand bei Lloyd Fonds.

Hintergrund sind unter anderem Meinungsverschiedenheiten zu operativen und strategischen Fragestellungen, teilt das Unternehmen am heutigen Dienstagabend mit. Die Parteien streben demanch eine einvernehmliche Beendigung des bis zum 30. Juni 2019 befristeten Dienstverhältnisses mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2017 an.

Teicherts Aufgaben werden nach dessen Ausscheiden durch das weitere Vorstandsmitglied Klaus M. Pinter wahrgenommen, so die Mitteilung. Zudem habe Dr. Thomas Duhnkrack, bisher stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates, dem Aufsichtsrat mitgeteilt, sein Mandat niederzulegen. Offenbar hat es einen Riesen-Krach gegeben.

Ergebnis 2017 dadurch belastet

Das Ergebnis 2017 werde hierdurch im mittleren bis oberen sechsstelligen Bereich belastet werden, sodass das kommunizierte Ergebnis von um zwei Millionen Euro voraussichtlich nicht erreicht werden wird.

Teichert ist bereits seit dem Jahr 2000 bei Lloyd Fonds (seit 2001 als Vorstand) und war lange eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Sachwertbranche. Sein Vertrag bei Lloyd Fonds war erst im Juli 2017 bis Mitte 2019 verlängert worden. Gleichzeitig wurde der nun verbleibende Klaus M. Pinter zum zweiten Vorstand bestellt. Lloyd Fonds zählte einst zu den großen Initiatoren geschlossener Fonds, zog sich nach Turbulenzen im Zuge der Schifffahrtskrise aber aus dem Publikumsgeschäft zurück. (sl)

Foto: Anna Mutter

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