Anzeige
27. Februar 2013, 11:14
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Südwestbank: Wachstum gegen den Branchentrend

Die Südwestbank, Stuttgart, konnte im Geschäftsjahr 2012 bei Kundengeldern und in der Vermögensverwaltung deutlich zulegen.

Wolfgang-Kuhn-Suedwestbank-246x300 in Südwestbank: Wachstum gegen den Branchentrend

Wolfgang Kuhn, Südwestbank

“2012 war für die Südwestbank erneut ein gutes Jahr”, so Dr. Wolfgang Kuhn, Sprecher des Vorstandes der Südwestbank, bei der Vorstellung der vorläufigen Geschäftszahlen für 2012 in Stuttgart. Das kundenbasierte, auf Baden-Württemberg ausgerichtete Geschäftsmodell habe sich auch in dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld des vergangenen Jahres bewährt. 

Der Zinsüberschuss belaufe sich auf 70,6 Millionen Euro. Damit liege die Bank zwar leicht unter dem Vorjahr, aber über Plan. Der Provisionsüberschuss konnte im Vergleich zum Vorjahr um 9,8 Prozent auf 23,6 Millionen Euro gesteigert werden. “Dazu hat sicher auch beigetragen, dass wir unsere Beratungs- und Servicequalität konsequent weiter ausgebaut haben”, sagte Kuhn. Die Bank habe dazu unter anderem in Weiterbildungen und hochqualifizierte Mitarbeiter investiert. So hat sie ihre Kapazitäten vor allem in den Bereichen Private Banking und Unternehmenskunden ausgebaut. 
Infolgedessen habe die Kostenseite leicht zugelegt. Die Verwaltungsaufwendungen inklusive der Abschreibungen auf das Anlagevermögen seien im vergangenen Jahr leicht um 1,5 Millionen Euro auf 68,5 Millionen Euro gestiegen. Der Personalaufwand wuchs danach um 1,1 Millionen Euro.

Insgesamt habe sich die Privatbank 2012 in einem schwierigen Marktumfeld gegen den Branchentrend gut behauptet. Das Betriebsergebnis vor Steuern wuchs um 51,6 Prozent auf 19,4 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 10,7 Millionen Euro, was eine Steigerung um 18,9 Prozent darstellt, so Kuhn.
Das Geschäftsvolumen konnte um 13 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro gesteigert werden. Die Bilanzsumme lag mit 4,8 Milliarden Euro um 14,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. 
„Grundsätzlich setzen wir auf qualitatives statt auf reines Mengenwachstum“, so Kuhn.
Die Südwestbank hat ihr Kreditvolumen im abgelaufenen Geschäftsjahr auf rund 3,2 Milliarden Euro gesteigert, was einem Zuwachs von 3,2 Prozent entspricht. Die Kundengelder erhöhten sich auf 3,6 Milliarden Euro. In diesem Zuwachs von 200 Millionen Euro oder 5,9 Prozent sieht die Bank einen klaren Vertrauensbeweis der Kunden. 

Dafür spreche auch die Entwicklung des Kundendepotvolumens (Depot-B) und des verwalteten Volumens in der Vermögensverwaltung, führte Kuhn aus. Das Kundendepotvolumen konnte um 1,2 Mrd. Euro auf 8,1 Milliarden Euro gesteigert werden. In der Vermögensverwaltung wuchs das Verwaltete Volumen um 11,6 Prozent auf 312 Millionen Euro.

Die zunehmende Bedeutung des Themas private Vorsorge zeigt sich in der überdurchschnittlichen Entwicklung des Versicherungsgeschäftes im Jahr 2012: Bei den Lebensversicherungen wuchs die Bank über dem Branchenschnitt um 45 Prozent auf 62,4 Millionen Euro.
Im Geschäftsfeld Private Banking verzeichnete die Südwestbank einen Anstieg des Einlagen- und Depotvolumens von 14,9 Prozent auf 995,1 Millionen Euro. Dies und die zweistelligen Zuwachsraten in der Vermögensverwaltung bestätigen Kuhn zufolge die auf Langfristigkeit ausgerichtete Anlagephilosophie der Südwestbank.

Für 2013 geht die Privatbank von einer weiterhin positiven Geschäftsentwicklung aus. Angesichts des nach wie vor niedrigen Zinsniveaus rechnet sie nur mit einer leichten Erhöhung des Zinsüberschusses. Den Provisionsüberschuss hingegen plant sie, deutlich auszubauen. Die Bank hat Maßnahmen zur Senkung der Sachkosten ergriffen, die ihre Wirkung ab 2014 entfalten werden. Für dieses Jahr rechnet sie mit einem leichten Anstieg. Die Südwestbank wird auch 2013 weiter in ihre Mitarbeiter investieren. „Anders als bei vielen Wettbewerbern ist Stellenabbau bei uns derzeit kein Thema“, sagte Kuhn. Aufgrund der konjunkturellen Unsicherheiten ist von einer leichten Erhöhung der Kreditrisikovorsorge auszugehen. Ziel ist, das Betriebsergebnis vor Steuern weiter zu steigern. Dies sei notwendig, um den durch die Erfordernisse von Basel III gestiegenen Kapitalbedarf zu decken. Zur Stärkung des Eigenkapitals wird die Südwestbank auch weiterhin die Möglichkeiten zur Ergebnisthesaurierung nutzen. (fm)

Foto: Südwestbank

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Demografie: Was Finanz- und Versicherungswirtschaft tun müssen

Von den Herausforderungen des demografischen Wandels ist die gesamte Wirtschaft betroffen. In der Finanz- und Versicherungsbranche sind die Auswirkungen allerdings besonders gravierend. Ein Kommentar von Ulrike Hanisch, Campus Institut.

mehr ...

Immobilien

BGH: Kündigungsschutz für langjährige Mieter

Nach 37 Jahren in ihrer Wohnung sollen Mieter aus Bochum ausziehen – vor dem Bundesgerichtshof (BGH) wehren sie sich am Mittwoch um 10.00 Uhr gegen die Kündigung. Das Haus hatte bis 2012 der Stadt gehört, dann wurde es verkauft.

mehr ...

Investmentfonds

Ölpreise steigen wieder

Nach den Verlusten der vergangenen Wochen, ziehen die Ölpreise wieder an. Das liegt unter anderem an dem knapperen Angebot. Ob die Opec-Mitglieder ihre Fördermenge in nächster Zeit reduzieren, ist unentschieden. Russland und Saudi-Arabien sind unterschiedlicher Meinung.

mehr ...

Berater

NordLB: Sachsen-Anhalt könnte Anteile verringern

Im Ringen um eine Zukunft der angeschlagenen Norddeutschen Landesbank (NordLB) hat Sachsen-Anhalt als Miteigentümer noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Es würden alle denkbaren Optionen geprüft, sagte Finanzminister André Schröder (CDU) der Deutschen Presse-Agentur.

mehr ...

Sachwertanlagen

INP kauft drei weitere Pflegeheime

Die INP-Gruppe aus Hamburg hat drei Pflegeeinrichtungen der Wolf-Gruppe aus Eschwege, Hessen, übernommen. Zwei der drei Immobilien wurden für den offenen Spezial-AIF “INP Deutsche Pflege Invest” erworben, die dritte für einen Publikumsfonds.

mehr ...

Recht

Spahns Rentenvorstoß: “Mit vollen Taschen ist gut schenken”

Nicht nur aus den Reihen des Koalitionspartners SPD kommt Gegenwind für den jüngsten Vorstoß von Bundesgsundheitsminister Jens Spahn. Auch der DGB, der Sozialverband VdK und die Deutsche Rentenversicherung kritisieren Spahns Vorstoß, Kinderlose für höhere Rentenbeiträge zur Kasse zu bitten.

mehr ...