Bank für Sozialwirtschaft: Bestes Ergebnis seit Gründung

Die Bank für Sozialwirtschaft AG (BFS) hat das Geschäftsjahr 2013 nach eigenen Angaben mit dem besten Ergebnis ihrer 90-jährigen Geschichte abgeschlossen.

Prof. Dr. Dr. Rudolf Hammerschmidt, Bank für Sozialwirtschaft AG

Die Bilanzsumme konnte danach um 18,5 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro gesteigert werden. Das Betriebsergebnis liegt mit 87,4 Millionen Euro um 5,6 Prozent über dem Wert des Vorjahres (82,8 Millionen Euro). Der Jahresüberschuss erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 12,2 Prozent auf 61,8 Millionen Euro (31.12.2012: 55,0 Millionen Euro).

„Dieses Ergebnis zeigt, dass wir mit unserer Strategie der Fokussierung auf das traditionelle Bankgeschäft mit institutionellen Kunden aus der Sozial- und Gesundheitswirtschaft genau richtig liegen“, betont Prof. Dr. Dr. Rudolf Hammerschmidt, Vorsitzender des Vorstandes der Bank für Sozialwirtschaft AG. „Während der gesamten Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise hat sich die Bank für Sozialwirtschaft entgegen dem allgemeinen Trend im Bankenmarkt kontinuierlich sehr positiv entwickelt.“

Kreditvolumen wächst

Der Schwerpunkt des Kundengeschäfts der BFS liege seit vielen Jahren auf dem Kreditgeschäft. Das Kundenkreditvolumen stieg in 2013 um 9,3 Prozent auf 4.901 Millionen. Dabei standen weiterhin Investitionsfinanzierungen im Mittelpunkt. Insgesamt konnten die Kundeneinlagen jahresdurchschnittlich um 22,1 Prozent erhöht werden, stichtagsbezogen um 28,8 Prozent.

„Diese Entwicklung sehen wir als Vertrauensbeweis unserer Kunden“, so Prof. Hammerschmidt. „Nach den Erfahrungen der Finanzmarktkrise legen viele institutionelle Anleger ihre Liquidität nur bei bonitätsmäßig ersten Adressen an.“ Ihre weiteren Geschäftsperspektiven schätzt die Bank für Sozialwirtschaft AG sehr positiv ein. Das betrifft die Marktaussichten als Spezialkreditinstitut ebenso wie die Entwicklung der internen Voraussetzungen für weiteres Wachstum.

Die Kerngeschäftsfelder der Bank – die Branchen Sozialwesen (Senioren-, Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe), Gesundheitswesen (Krankenhäuser, Rehabilitationseinrichtungen) und Bildung – gelten aufgrund des steigenden Bedarfs an Leistungen als Wachstumsmärkte. Hier wird die Bank für Sozialwirtschaft das Ziel, ihre Position als Spezialkreditinstitut durch attraktive Angebote und langfristige Kundenbeziehungen kontinuierlich auszubauen, weiter verfolgen.

Foto: Bank für Sozialwirtschaft

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