28. Oktober 2015, 15:58
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Saxo Bank: Erwartungen auf US-Zinswende so niedrig wie selten

Nach Einschätzung von John J. Hardy, Devisenexperte bei der Saxo Bank, sind von der heutigen Federal-Open-Market-Committee-Sitzung kaum Überraschungen zu erwarten.

Shutterstock 153178391 in Saxo Bank: Erwartungen auf US-Zinswende so niedrig wie selten

Laut John J. Hardy ist es wahrscheinlich, dass die Fed signalisieren wird, dass eine Zinserhöhung im Dezember noch nicht gänzlich vom Tisch ist.

Gründe hierfür lägen im US-Arbeitsmarktreport, der im Oktober zum zweiten Mal in Folge schwach ausfiel. “Die Erwartungen des Marktes auf eine US-Zinswende sind so niedrig wie selten, so dass die erste Zinserhöhung nicht vor dem kommenden Sommer voll eingepreist sein wird”, sagte Hardy.

In diesem Zusammenhang sei für das restliche Jahr mit einem beträchtlichen Volatilitätspotenzial auf dem Währungsmarkt zu rechnen. Zwar werde sich der Euro/US-Dollar-Kurs wahrscheinlich in nächster Zeit zwischen 1,05 und 1,15 einpendeln, falls die nächsten US-Konjunkturdaten auch enttäuschen. Dennoch sei es wahrscheinlich, dass die Fed diese Woche signalisieren wird, dass eine Zinserhöhung im Dezember noch nicht gänzlich vom Tisch ist.

Märkte nicht auf Überraschungen vorbereitet

Die Märkte wären weder hierauf und noch auf die kleinsten Überraschungen bei den neuen US-Inflations- oder Gehaltsdaten vorbereitet, die am nächsten Freitag veröffentlicht werden. “Sollten sich in den kommenden Wochen die Zahlen aus den USA wieder verbessern und die Fed aggressiver auftreten, werden wir im neuen Jahr über eine Euro/US-Dollar-Wechselkursparität sprechen”, so Hardy. (kb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Universa baut Fondspalette aus und bringt neue Kfz-Versicherung

Die Universa Versicherungen, Nürnberg, stockt die Fondspalette auf und bietet jetzt fünf iShare-ETFs von Blackrock Asset Management an. Neben einem weltweiten und deutschen Aktienindex werden somit nun auch ETFs angeboten, die einen Aktienindex in Europa und in Schwellenländern sowie einen Index aus Unternehmensanleihen in der Eurozone nachbilden.

mehr ...

Immobilien

Deutsche wollen smarter wohnen

Das Smart Home gilt seit einigen Jahren als der Standard von morgen. Eine Deloitte-Studie zeigt: Das Interesse an diesen Anwendungen ist groß, der Datenschutz bleibt jedoch ein wichtiges Thema. Immerhin 13 Prozent der Haushalte verfügen bereits über einen intelligenten Lautsprecher. Bei der Art der bevorzugten Smart-Home-Lösungen gibt es zudem Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

mehr ...

Investmentfonds

BaFin präzisiert Vorschriften der MiFID II

Die Finanzaufsicht BaFin hat die Neufassung ihres Rundschreibens “MaComp” veröffentlicht und präzisiert darin unter anderem die Grundsätze zur “Zielmarktbestimmung” und diverse weitere neue Vorschriften. Zwei Punkte allerdings fehlen noch.

mehr ...

Berater

Neue Kooperationspartner der BCA AG

Der Oberurseler Maklerpool BCA präsentiert mit der xbAV Beratungssoftware GmbH sowie Honorar Konzept GmbH zwei Unternehmen, die ihre Services den BCA-Partnern zur Verfügung stellen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Umbau von Aktionärsstruktur und Aufsichtsrat abgeschlossen

Die Lloyd Fonds AG teilt mit, dass die im März angekündigten Änderungen in ihrer Aktionärsstruktur nun umgesetzt und die üblichen Vorbehalte aufgehoben wurden. Zudem wurde der Aufsichtsrat mehrheitlich neu besetzt.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...