Studie: Finanzinstitute müssen an Job-Qualität arbeiten

Neben verschärfter Regulierung und Wettbewerb fordert der Kampf um Spitzenkräfte die Finanzbranche heraus. Aktuell sehen sieben Prozent der deutschen Wirtschaftsstudenten Geldinstitute unter den Top 5 der attraktivsten Arbeitgeber, so die „Student Banking Survey 2015“ von Deloitte.

Banken müssen verstärkt in die Nachwuchsförderung investieren.

Insgesamt konnte die Industrie damit den dritten Platz hinter Arbeitgebern aus dem Automotive- und Consumer-Goods-Bereich zurückerobern. Jedoch interessieren sich Absolventen mit Gründer- und Unternehmergeist, die kreativ arbeiten wollen, weniger für Finanzhäuser als ihre Kommilitonen.

Im Wettbewerb mit der in Deutschland sehr starken Automobilindustrie, den national und international aufsteigenden Googles und Apples sowie aufstrebenden FinTechs sind gerade diese Fähigkeiten gefragt.

Gute Work-Life-Balance gefragt

Wollen sich Banken auch bei ihnen als interessante Arbeitgeber positionieren, müssen sie auf veränderte Bedürfnisse der Studenten eingehen. Gesucht werden eine gute Work-Life-Balance, intellektuell herausfordernde Aufgaben und ein innovatives, unternehmerisches Umfeld.

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„Investitionen und Maßnahmen zur Erhöhung der Jobattraktivität zeigen langsam Wirkung. In einer ausdifferenzierten Arbeitgeberlandschaft ist ein dritter Platz sicher nicht schlecht. Dennoch müssen sich Banken weiter um den Nachwuchs bemühen. Gerade in der aktuellen Situation brauchen sie die besten Köpfe. Sie stehen vor anspruchsvollen Aufgaben wie Digitalisierung, zunehmenden regulatorischen Anforderungen sowie aufsichtsrechtlichen Veränderungen.“, so Hans-Jürgen Walter, Partner und Leiter Financial Services Industry bei Deloitte.

 

Seite zwei: Aufstiegschancen in Führungsaufgaben gefragt

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